Stromschuh Diese Sandale lädt iPods auf
Besonders schick ist sie ja nicht, die Generatorsandale des Japanischen Telekomriesen NTT. Aber sie hat einen entscheidenden Vorteil: Mit jedem Schritt soll der Schuh ein bisschen Elektrizität erzeugen. Und zwar genug, um einen iPod am Laufen zu halten - solange man läuft jedenfalls.
Funktionieren soll das deshalb, weil der Träger der Sandale auf Wasser läuft: Ein flüssigkeitsgefülltes Kissen mit einer Miniaturturbine ist in die Sohle integriert. Bei jedem Schritt bewegt sich das Wasser und soll die Turbine in Drehung versetzen. 1,2 Watt Elektrizität soll der Schuh so erzeugen können.
Man sei im Moment bemüht, die Kapazität des E-Schuhs zu erhöhen, sagte ein Sprecher des Unternehmens, "auf drei Watt, was der Menge an Elektrizität entspricht, die man zum Betrieb eines Mobiltelefons braucht". Der Schuh selbst habe keine Speicherkapazität, man könnte aber Telefone oder andere Geräte laden, wenn man sie an die Stromsohle anschließe.
Oder aber "so lange telefonieren, wie Sie wollen, wenn das Telefon an Ihren Schuh angeschlossen ist und Sie nicht aufhören zu gehen". Schon im Jahr 2010 will NTT den Stromschuh in Serie produzieren.
Bereits im Februar 2008 hatten kanadische Forscher ein Geh-Ladegerät vorgestellt: Eine Art Knieschoner mit Dynamo, der ebenfalls beim Gehen Elektrizität erzeugen kann. Das Gerät wiegt allerdings 1,6 Kilogramm - pro Knie - was den serienmäßigen Einsatz eher unwahrscheinlich macht.
cis/AFP