Symbian: Opera macht den Browser handy - DER SPIEGEL
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Symbian Opera macht den Browser handy

Im kommenden Markt der mobilen Web-Anwendungen zeichnet sich ab, dass die Konkurrenz Möchtegern-Marktführer Microsoft rechts und links überholt. Nach der Symbian-Allianz, die das Betriebssystem für "intelligente Handys" stellen will, kommt es nun auch in Sachen mobiles Web zur Koalition der Kleinen.
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Oslo - Die kleine norwegische Softwarefirma Opera liefert den Browser für die nächste Generation der Mobiltelefone des Symbian-Konsortiums. Dies teilten beide Unternehmen am Dienstag in Oslo mit.

Symbian wurde von den Telefonherstellern Nokia, Ericsson, Motorola, Panasonic und Psion gegründet, um ein Betriebssystem für die neuen Mobilfunkgeräte zu entwickeln, mit denen der Benutzer auch im Internet surfen kann. Das Symbian-Betriebssystem wird auch von Kenwood, Sanyo, Siemens und Sony benutzt.

Symbian ist damit auf dem besten Wege, sich als "Standard" zu etablieren - allen "Pocket PC"-Versuchen des Redmonter Riesen Microsoft zum Trotz. "MS" konzentriert sich zunehmend auf den Markt der PDAs, während die Amerikaner auf dem Handy-Markt bisher keine große Rolle spielen. Frei von Abhängigkeit von den "Großen" im Web-Markt bleibt Symbian nun auch in Sachen Browser-Software - was Bill Gates kräftig ärgern dürfte. Erst im Frühjahr dieses Jahres war es Microsoft gelungen, erste potente Partner für seinen mobile-Web-Ansatz zu finden und gegenüber Platzhirsch Symbian etwas Boden gutzumachen.

Opera nannte das Abkommen mit Symbian folgerichtig einen Durchbruch. Der Opera-Browser wird demnach der Standard-Browser bei Symbian, wie Opera-Chef und Mitgründer Jon von Tetzchner sagte - und dürfte damit zum de-facto-Standard im "Handy-Web" werden. Zum finanziellen Umfang des Abkommens wollte er sich nicht äußern, es werde aber eine Lizenz pro Telefon sein.

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