T-DSL: Verdacht auf Preisdumping - DER SPIEGEL
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T-DSL Verdacht auf Preisdumping

Konkurrenten werfen der Telekom vor, ihren Breitband-Internetzugang T-DSL deutlich unter den tatsächlichen Kosten zu verkaufen. Nun hat sich die Regulierungsbehörde eingeschaltet.
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Bonn - Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat ein Verfahren eingeleitet, um die T-DSL-Preise der Deutschen Telekom zu überprüfen. Das gab die Behörde am Montag in Bonn bekannt. Die Regulierer müssen bis zum 2. April entscheiden, ob der Vorwurf des Preisdumpings gerechtfertigt ist.

Wegen der T-DSL-Tarife hatte sich der Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsunternehmen an die Behörde gewandt. Der Verband vertritt die Auffassung, dass die Telekom-Preise für DSL-Anschlüsse deutlich unter den tatsächlichen Kosten liegen. Die Telekom versuche damit, Wettbewerber von einem Zukunftsmarkt fern zu halten. Das zeige sich auch darin, dass seit Monaten massenhaft T-DSL-Bestellungen auf Grund von technischen und Lieferproblemen gar nicht realisiert werden könnten, meinte Verbandsgeschäftsführer Rainer Lüddemann.

Die DSL-Technik ermöglicht in der von der Telekom angebotenen Variante Verbindungsgeschwindigkeiten aus dem Internet von 768 Kilobit pro Sekunde. Die normale Übertragungsrate bei ISDN-Anschlüssen beträgt 64 Kilobit pro Sekunde. Nach Angaben der Telekom waren bis Jahresende über 628.000 T-DSL-Anschlüsse bestellt, allerdings erst etwas über 200.000 Anschlüsse geschaltet.