X von Elon Musk: Marco Rubio bezeichnet Strafe als »Angriff auf Amerika« - DER SPIEGEL
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Digital Services Act Marco Rubio bezeichnet Millionenstrafe der EU gegen X als Angriff auf Amerika

Elon Musks Plattform X soll 120 Millionen Euro Strafe zahlen, weil sie europäische Transparenzregeln missachtet. US-Außenminister Marco Rubio reagiert empört und spricht von Zensur.
US-Außenminister Marco Rubio
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Foto: Paul Sancya / AP / dpa

Die US-Regierung reagiert empört auf die EU-Strafe von 120 Millionen Euro gegen Elon Musks Plattform X. Es sei »eine Attacke auf alle amerikanischen Techplattformen und das amerikanische Volk durch ausländische Regierungen«, schrieb US-Außenminister Marco Rubio auf X . Die Tage der Onlinezensur für Amerikaner seien vorbei.

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Die Vorwürfe der EU richten sich allerdings nicht gegen mangelnde Maßnahmen gegen illegale Inhalte oder Desinformation. Stattdessen bemängelt die EU-Kommission unter anderem, dass X den weißen Verifizierungshaken auf blauem Grund irreführend einsetzt, Forscherinnen und Forschern den Zugang zu Daten verweigert und Werbung unzureichend kennzeichnet.

Die Strafe umfasst dabei drei Teile: 45 Millionen Euro für das Verifizierungssystem, 40 Millionen Euro für den begrenzten Datenzugang und 35 Millionen Euro für fehlende Werbetransparenz. Untersuchungen zum Vorgehen gegen irreführende und verbotene Inhalte laufen noch.

Hintergrund ist ein Gesetz über digitale Dienste, der Digital Services Act (DSA) . Die nun verhängte Strafe ist die erste, die die EU-Kommission auf Basis dieses Gesetzes ausspricht. Der DSA gilt seit Februar 2024 und verpflichtet große Onlineplattformen zu deutlich strengeren Regeln. Sie müssen Beschwerden von Nutzerinnen und Nutzern schneller bearbeiten, illegale Inhalte zügig entfernen und Minderjährige besser schützen.

lkö/dpa