Ärger wegen iTunes Apple verklagt Apple
Hamburg - Laut Meldungen des amerikanischen Fernsehsenders FoxNews wurde die Klage bereits vor einiger Zeit dem High Court of Justice in London zugestellt. Erst jetzt aber liege eine Kopie des Schreibens auch bei Apple-Chef Steve Jobs auf dem Tisch.
Darin wird dem Computerunternehmen die Gründung der Musikbörse iTunes und die Verbreitung des Abspiel-Programms iPod vorgeworfen. Laut der Plattenfirma habe man sich in einem früheren Vertrag darauf geeinigt, dass der Computerhersteller nicht ins Musikgeschäft einsteigt.
Ein Anwalt der Beatles, die Apple Corps 1968 gegründet hatten, sagte gegenüber Fox News: "Als zuerst iPod herauskam, sagten wir: Was denken die sich eigentlich? Sie wussten, dass wir einen Vertrag haben, und dass wir ihnen schon eine Menge Geld abgenommen haben."
Zweimal hatten die Briten den amerikanischen Computerhersteller bereits verklagt. Kurz nach der Gründung des Mac-Herstellers kam es zum ersten Streit um die Urheberrechte an dem Namen. 1990 sahen die Beatles-Vertreter die Auflage erneut verletzt, als die ersten Macintosh-Computer auf den Markt kamen, mit denen per Lautsprecher Musik gehört werden konnte.
Beide Parteien einigten sich außergerichtlich. Rechtsexperten schätzen, dass der Computerproduzent mittlerweile rund 50 Millionen Dollar Geldstrafe an Apple Corps zahlen musste.