Android: CyanogenMod wird professionelles Unternehmen - DER SPIEGEL
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Mobil-Betriebssystem Aus CyanogenMod wird ein professionelles Unternehmen

Die Entwickler der Android-Distribution CyanogenMod verlassen die Nische: Sie haben Wagniskapital eingesammelt und professionalisieren nun ihr Projekt. Für Nutzer bleibt die Software aber kostenlos.
cyanogenmod.org (Screenshot): Mehr als 7,5 Millionen Nutzer
cyanogenmod.org (Screenshot): Mehr als 7,5 Millionen Nutzer

cyanogenmod.org (Screenshot): Mehr als 7,5 Millionen Nutzer

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

CyanogenMod ist eine populäre Android-Distribution, die auf mehreren Dutzend Gerätetypen läuft. Was vor fünf Jahren als Bastelei des Entwicklers Erfinder Steve Kondik begann, ist nun zu einem veritablen Unternehmen geworden. Im hauseigenen Blog berichtet Kondik   von den Vorbereitungen, die schließlich in die Gründung von Cyanogen Inc. mündeten.

Schon im April konnten die CyanogenMod-Macher von zwei Investoren ausreichend Wagniskapital einsammeln, bei "Heise"  ist von 7 Millionen Dollar die Rede. Mit diesen Mitteln war es möglich, an den Standorten Seattle und Palo Alto ein Team mit 15 Mitarbeitern aufzubauen.

Ziel des Unternehmens ist es, die schon bestehende Community auszubauen. Das größte Hindernis für ein spürbares Wachstum der Nutzerzahlen liege im bislang sehr komplizierten Installationsprozess, der sich auch noch je nach Gerätetyp unterscheide, so Kondik. Damit soll nun Schluss sein: In den kommenden Wochen werde ein Installer im Play Store veröffentlicht, der die Sache für Anwender wesentlich vereinfachen soll.

Vermutlich weit mehr als 7,5 Millionen Nutzer

Der unter Open-Source-Lizenzen veröffentlichte CyanogenMod soll für seine Nutzer auch in Zukunft kostenfrei bleiben - eine gute Voraussetzung für ein weiteres Wachstum der CyanogenMod-Gemeinde. Derzeit läuft die Firmware nach Angaben der Entwickler   auf gut 7,5 Millionen Geräten.

In Wahrheit dürfte die Zahl der Nutzer noch weit höher liegen. "Winfuture" weist darauf hin, dass nur diese 7,5 Millionen Nutzer der Weiterleitung von Daten an die Entwickler zugestimmt haben. Firmenchef Kirt McMaster erklärte gegenüber "The Verge"  , die tatsächliche Nutzerbasis sei wahrscheinlich zwei- oder dreimal so groß. Mit bis zu 24 Millionen Anwendern könnte CyanogenMod im Bereich der mobilen Betriebssysteme sogar noch vor Microsofts Windows Phone auf dem dritten Platz liegen.

meu

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