Android: Google verarztet alte Sicherheitslücke - DER SPIEGEL
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Android Google stopft gravierende Sicherheitslücke

Großes Leck, schnelle Reaktion: Google hat eine Android-Lücke gestopft, über die Angreifer Passwörter und Daten ausspionieren können. Android-Nutzer sind erst aber sicher, wenn Smartphone-Hersteller das Google-System angepasst und freigegeben haben.
Android: Gravierende Sicherheitslücke soll geschlossen werden
Android: Gravierende Sicherheitslücke soll geschlossen werden

Android: Gravierende Sicherheitslücke soll geschlossen werden

Foto: SPIEGEL ONLINE
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Die Sicherheitlücke bedroht angeblich 900 Millionen Menschen, die ein Android-Smartphone benutzen. Das Google-System soll seit Jahren eine gravierende Sicherheitslücke enthalten, berichtete Anfang Juli ein IT-Sicherheitsunternehmen. Das sogar schon seit 2009 vorhandene Leck erlaube es, harmlose Installationsdateien für Apps mit Schadcode zu versehen. Bislang scheint es jedoch unbemerkt geblieben zu sein. Mit Hilfe manipulierter Apps könnten Angreifer dank der Lücke Daten auslesen, Passwörter sammeln und Smartphones sogar vollständig kontrollieren.

Nun hat Google einen Patch veröffentlicht, der das Leck abdichten soll. Allerdings müssen die Besitzer von Android-Geräten warten, bis die jeweiligen Hersteller diese Sicherheitsaktualisierung  auch an sie weitergeben. Ein Google-Sprecher bestätigte, "dass unseren Partnern ein Patch zur Verfügung gestellt wurde".

Einige Hersteller wie zum Beispiel Samsung liefern laut Google den Fix bereits auf Android-Geräte aus. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass solche Aktualisierungen oft ein Problem sind: Updates kommen zum Teil verspätet, für ältere Modelle manchmal gar nicht.

Ansonsten spielt Google die Angelegenheit herunter. Man habe keinerlei Hinweise auf etwaige illegale Verwertungen in Google Play oder anderen App Stores gefunden. Im Google Play Store würden besonders auf diesen Fall abgestimmte Sicherheits-Scans vorgenommen.

Für Android-Nutzer, die unsicher sind, was den Stand der Dinge für ihr Gerät angeht, haben die Entdecker der Lücke eine entsprechende App in den Play Store eingestellt . Der "Security Scanner" der IT-Sicherheitsfirma Bluebox soll zum einen untersuchen, ob die Lücke bereits geschlossen wurde. Überdies können alle installierten Apps auf ihre Unbedenklichkeit hin überprüft werden . Das Programm ist kostenlos.

meu