Angeklickt: Was im Kino als Quellcode durchgeht - DER SPIEGEL
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Angeklickt Was im Kino als Quellcode durchgeht

Filmbild und Quelle: Der Raumstation-Reboot in "Elysium" und das Intel-Lehrbuch
Filmbild und Quelle: Der Raumstation-Reboot in "Elysium" und das Intel-Lehrbuch

Filmbild und Quelle: Der Raumstation-Reboot in "Elysium" und das Intel-Lehrbuch

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Vektorgrafiken und Einsteiger-Beispiele aus Lehrbüchern: Wenn Hacker in Kinofilmen und Fernsehserien auftreten, schreiben sie alles Mögliche - aber selten brauchbaren Quellcode für fiese Angriffe. Ein Blog sammelt die witzigsten Code-Deplazierungen.

Im Science-Fiction-Film "Elysium" hängt am Ende alles vom Neustart des Betriebssystems einer Raumstation ab. Die Diktatur der Superreichen wird enden, die Leben vieler kranker armer Menschen werden gerettet - wenn der Reboot mit neuem System klappt. Wie fast immer im Kino in solchen Situationen zeigt der Film in Nahaufnahme einen Bildschirm, auf dem grüne Codezeilen über einen dunklen Hintergrund laufen. In "Elysium" ist an dieser entscheidenden Stelle Code aus dem Programmierer-Lehrbuch "Intel Architecture Software Developer's Manual Volume 3: System Development" zu sehen.

Solche lustigen Code-Quellen sammelt das Blog "Source Code in TV and Films ". Zu sehen sind Momentaufnahmen der Code-Zeilen in Filmen samt einer knappen Quellenbeschreibung. In einer Folge der britischen Serie "Strike Back " analysieren Eliteeinheiten Javascript-Zeilen der beliebten Blog-Software Wordpress; Doctor Who vertieft  sich in einer Folge in die Beschreibung einer Vektorgrafik, die Lichtwellen visualisiert.

Legendär ist im deutschen Netz inzwischen ein Symbolfoto, mit dem eine Nachrichtenagentur das Thema "Hacker" illustrierte. Das Bild zeigt einen Dell-Rechner mit Codezeilen auf dem Bildschirm.

Symboldbild mit Quelltext: Zu sehen ist eine Toaster-Simulation

Symboldbild mit Quelltext: Zu sehen ist eine Toaster-Simulation

Foto: Oliver Berg/ dpa

Die in DarkBASIC geschriebene Anwendung (die schon einige Artikel auf SPIEGEL ONLINE zierte) hat aller Wahrscheinlichkeit nach vor Jahren ein US-Schüler geschrieben, wie Golem.de  recherchierte. Das Programm simuliert einen Toaster - daher auch die verräterische Zeile im Bild "Color the Bread (not the crust)".

lis