Angespielt: Beaterator - DER SPIEGEL
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Angespielt: Beaterator

Angespielt Beaterator

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Steckt man "Beaterator" in seine PSP, dann sieht es zuerst einmal aus wie ein Musikspiel. Mit den verschiedenen Tasten lassen sich Loops abrufen, die zum Teil von Starproduzent Timbaland hergestellt wurden. Damit lassen sich Stücke improvisieren. Das klingt gut, macht aber nur begrenzten Spaß. Spannend wird "Beaterator" dann, wenn man auf den Studiomodus umstellt, denn dann wird das Programm zu einem Musikstudio, das seinen großen Kollegen wie Cubase oder Ableton Live auf PC und Mac nacheifert - und vieles gar nicht so viel schlechter macht.

In einzelnen Spuren lassen sich Loops mit Effekten bearbeiten, Songs komponieren und sogar eigene Aufnahmen bearbeiten. Während die Funktionen sehr umfangreich sind, ist die Bedienbarkeit naturgemäß etwas eingeschränkt, denn die wenigen Tasten der Spielekonsole sind nicht mit Tastatur und Maus zu vergleichen. Dennoch ist es gerade für unterwegs mehr als nur ein Spielzeug für Musikproduzenten, eher ein guter Skizzenblock.

"Beaterator" von Rockstar Games, für Sony PSP; ca. 30 Euro; USK: ohne Altersbeschränkung