Angespielt: Geheimakte Tunguska - DER SPIEGEL
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Angespielt Geheimakte Tunguska

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Es ist gut, dass niemand genau weiß, was eigentlich am 30. Juni 1908 in den Weiten Sibiriens geschah. Denn so haben sich diverse Verschwörungstheoretiker mit der riesigen Explosion beschäftigen können, die einen ganzen Landstrich verwüstete. Und auch die Spieleentwickler waren nicht untätig, wie auch das deutsche Adventure "Geheimakte Tunguska" beweist.

Das startet in Berlin und führt rätselnd nach Irland, in die Antarktis oder eben nach Sibirien, immer auf der Suche nach verschwundenen Personen und den Spuren der geheimnisvollen Explosion. Wie für die meisten Adventures gilt: Bahnbrechend neu ist es nicht, was in "Geheimakte Tunguska"

geboten wird und die Geschichte gleitet schnell in die üblichen verschwörungstheoretischen Klischees ab. Dennoch wird sie gut erzählt, mit stimmigen Figuren besetzt und, was bei Adventures am wichtigsten ist: Wirklich haarsträubend unsinnige Rätsel sind selten.

"Geheimakte Tunguska" von Deep Silver, für PC, ca. 40 Euro; USK: Freigegeben ab 6 Jahren

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