Angespielt: Prince of Persia - The Two Thrones - DER SPIEGEL
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Angespielt Prince of Persia - The Two Thrones

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Angst konnte man haben vor diesem Spiel, dem Abschluss einer Trilogie. Einer Trilogie, die sich durch zwei extrem unterschiedliche Vorgänger auszeichnet. Der erste Teil der Reihe, "Sands of Time", war ein wunderbares Spiel. Sanft wurde ein Märchen aus 1001er Nacht erzählt, indem man den Prinzen durch einen verwunschenen orientalischen Palast steuerte. Immer auf der Suche nach einem Weg. Einem Weg, der einen zwang, den ganzen Raum zu untersuchen, einen waghalsige Sprünge machen ließ und atemberaubende Ausblicke bot.

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Prince of Persia: The two Thrones

Da fielen die Gegner kaum ins Gewicht, die man zwischendurch besiegen musste, obwohl das manchmal frustrierend schwer war. Man freute sich also auf den Nachfolger - doch der enttäuschte. Weil die Entwickler beschlossen hatten, dem Prinzen ein erwachsenes Image zu geben, das so aussah, wie sich ein pubertierender Sechzehnjähriger den Begriff "erwachsen" vorstellte. Weshalb in "Warrior Within" Leder-Dominas auftauchten, der Prinz fluchte, die sanfte orientalische Musik einem unerträglichen Heavy Metal-Geschrammel wich und der Kampf und nicht die Erforschung des Raums den größten Teil der Spielzeit ausmachte.

So überwog die Skepsis, als der letzte Teil der Trilogie angekündigt wurde. Der ist jetzt da und versucht, beide Lager zu versöhnen - was ihm zu großen Teilen gelingt. Die Kämpfe sind einfacher geworden und nehmen weniger Platz ein. Dafür ist das Erforschen der Räume wieder wichtig geworden. Und das macht am meisten Spaß. Die märchenhafte Unschuld von "The Sands of Time" aber scheint für immer vergangen zu sein. Weshalb man das unbedingt noch mal spielen sollte. Und danach "The Two Thrones".

Für Gamepad-Akrobaten, Märchenliebhaber und alle, die von "Prince of Persia: Warrior Within" enttäuscht waren.


"Prince of Persia: The Two Thrones" von Ubisoft  ; für PC, Playstation 2, Xbox, Gamecube, ab 40 Euro; USK: ab 16 Jahren

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