Angespielt: Spy Toy (Playstation 2) - DER SPIEGEL
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Angespielt Spy Toy (Playstation 2)

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Die Eye-Toy-Kamera war ein großer Erfolg für Sony: Endlich konnte man sich selbst als Hauptfigur in einem Videospiel sehen. Auch "Spy Toy" funktioniert mit der Kamera, nur ist hier das Gegenteil gefragt: Es geht darum, nicht gesehen zu werden. Die Kamera überwacht den Raum und registriert Bewegungen. Aber nur dann, wenn sie zu hektisch sind.

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"Spy Toy": Überwachung für zu Hause

Das lässt sich sogar für eine kleine Zimmerüberwachung nutzen: Man schaltet das Spiel ein und zeigt der Kamera die wichtigen Punkte im Zimmer: CD-Sammlung, Fernseher und Tresor. Danach fällt sie in einen Schlummerzustand, aus dem sie erst wieder erwacht, wenn sich jemand im Zimmer bewegt und den gefährdeten Punkten zu nahe kommt. Entschärfen kann man die Anlage, indem man sein Gesicht scannen lässt - und dabei hofft, dass die Kamera nicht merkt, dass man nicht sein eigener Bruder ist, dem man gerade wieder eine CD entführen wollte. Vermutlich gelingt das nicht, denn das Gesichtserkennungsprogramm arbeitet sehr präzise. Kein Wunder, ist es doch eine etwas abgespeckte Version einer weit verbreiteten professionellen Software. "Spy Toy" kann viel Spaß machen, gerade für etwas jüngere Kinder. Die werden auch die kleine Spiongeschichte toll finden, die man durch Bewegungen vor der Kamera steuert. Ältere dagegen werden sich bei der nächsten Fahrt in der U-Bahn fragen,ob die dort aufgehängten Kameras eigentlich genauso gut arbeiten wie die bei "Spy Toy" - und sich etwas unwohl fühlen. Denn das Spiel gibt einen praktischen Einblick in moderne Überwachungstechnik.


"Spy Toy" von Sony, für Playstation 2, ca. 40 Euro, mit Kamera ca. 60 Euro, USK: ohne Altersbeschränkung; www.playstation.de 

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