Angespielt: Tomb Raider: Legend - DER SPIEGEL
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Angespielt Tomb Raider: Legend

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Es gibt Momente bei "Tomb Raider: Legend", in denen man nachdenklich wird. Und sich eines fragt: Ob man das Spiel nur deshalb gut findet, weil der Vorgänger so schlecht war. Dann zum Beispiel, wenn man vollkommen langweilige Verfolgungsjagden auf dem Motorrad absolvieren muss.

Oder man sich wieder einen der unsinnigen Kommentare von Lara Crofts Assistenten anhört. Doch diese kurzen Zweifel sind schnell vorbei: Spätestens dann, wenn man eine schwierige Sprungpassage meistert, von Eiszapfen zu Eiszapfen hüpft und Lara dabei nicht in die Schlucht befördert. Dann, wenn man versucht, mechanische Rätsel zu verstehen und durch das Verschieben von Kisten und Steinblöcken zu lösen. Dann nämlich macht "Tomb Raider: Legend" Spaß. Weil es den verloren geglaubten Geist der Reihe wieder belebt. Weil es trotz bescheuerter Geschichte fesselt, weil es schick aussieht – vor allem auf hochgerüsteten PCs und der Xbox 360 – und auch, weil es deutlich besser als der Vorgänger ist.

Für neue Abenteurer und alte "Tomb Raider"-Fans.


"Tomb Raider Legend" Eidos, für PC, Playstation 2 , Xbox und Xbox 360 , ab 40 Euro; USK: Freigegeben ab 16 Jahren.


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