Angespielt Trauma Center
Langsam schwinden die Lebenszeichen, das Blut läuft aus der Wunde und noch immer hat der Arzt kein Mittel gefunden die Blutung zu stoppen. Kein Wunder: Wer sich das erste Mal an eine Operation wagt, weiß noch nicht, was ihm blüht. Und da hilft es auch nicht weiter, dass die Krankenschwester bei jedem Fehler mahnend ruft.
Denn natürlich möchte man helfen. Und traut sich das auch zu, vor allem, weil der Patient eigentlich nur ein paar Glassplitter im Arm stecken hat. Also nimmt man vorsichtig die Pinzette und zieht das Glas heraus. Das geschieht, indem man mit dem Stift auf dem Touchpad des Nintendo DS herumfährt. Vorsichtig sehr vorsichtig muss man sein, sonst verliert man den Splitter, und die Gesundheitsanzeige des Patienten geht in den Keller. Bald hat "Trauma Center" einen gepackt. Weil es herausfordert, weil es immer schwierigere Operationen von einem verlangt, eine ruhige Hand erfordert und einem schon bald zeigt, wie ein Tumor zu entfernen ist. Das lernt man sonst nirgendwo.
Für Hobbychirurgen und Spieler mit einer ruhigen Hand.
"Trauma Center" von Nintendo, für
Nintendo DS , ca. 35 Euro; USK: Freigegeben ab 12 Jahren.
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