Erfundenes Produkt Playstation Flow: Unterwasserkämpfe im Wohnzimmer
Foto: YouTubeManipuliert Facebook für die NSA Nachrichten? Gibt es MS-DOS für Smartphones, einen Selfie-Schuh und einen Spam-Filter für den echten Briefkasten? Die Tech-Berichterstattung ist am 1. April voll von seltsamen Nachrichten. Acht Beispiele.
1) Die NSA-Kooperation mit Facebook
Artikel beim Tech-Magazin "Heise": Arbeitet Facebook für die NSA?
"Facebook und die NSA haben ein Verfahren zur Manipulation von Direktnachrichten entwickelt. Damit sollen Flashmobs und spontane Demonstrationen unterbunden werden. Betroffen sind inzwischen auch andere Messenger." Was das Tech-Nachrichtenportal "Heise" an diesem Mittwochmorgen berichtet, klingt skandalös. Zum Glück ist die Meldung aber eine Erfindung der Redaktion. Zum Illustrieren des Berichts haben sich die Kollegen sogar Folien in gewohnt bunter NSA-Optik ausgedacht.
2) Google Panda
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Google Panda ist zurück. Der Begriff stand im Jahr 2011 für ein Update, mit dem Google seine Suchergebnisse aufräumen wollte. Der neue Google Panda dagegen ist schockresistent und klammert ein bisschen: Dem neuen Präsentationsvideo zufolge ist er ein ziemlich schlaues Plüschtier, das Fragen beantwortet und den Weg weist. Ein flauschiger Aprilscherz.
3) Com.Google
Screenshot von Com.google: Nette Idee, aber es fehlen Funktionen
Google hat noch mehr Aprilscherze auf Lager, darunter eine spiegelverkehrte Suchmaschinen-Seite. Com.google ist zwar eine nette Idee, es fehlen aber ein paar entscheidende Features. So lassen sich zum Beispiel keine Suchlinks teilen. Noch eine Idee für die Wunschliste: Die nächste Com.google-Version könnte ganze Webseiten verkehrtherum anzeigen. Das wäre dann wirklich lustig.
4) Die Smartbox
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Auch die Smartbox ist eine Google-Erfindung. Sie bewahrt die Post in der richtigen Temperatur auf, damit die Finger nicht kühl werden. Der Briefkasten meldet sich, sobald neue Post da ist. Und - wieso ist auf diese Idee noch niemand gekommen? - wer Spam einwirft, bekommt einen kleinen Elektroschock.
5) Playstation Flow
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In die Kategorie "Was noch fehlt" gehört auch dieses angebliche Sony-Gadget: Playstation Flow soll den Spieler Unterwasserwelten erleben lassen. Mit Bewegungssensoren an Armen und Beinen steuert man seine Spielfigur, das Bild wird über eine Schwimmbrille übertragen. Der Spieler kann seine Unterwasser-Gefechte dann direkt im nächsten Schwimmbad austragen - oder mit kräftigen Schwimmzügen durch die eigene Küche taumeln.
6) Motorolas Selfie-Stick
Richtig durchgesetzt haben sich Selfie-Sticks in Deutschland noch nicht. Der Handyhersteller Motorola glaubt trotzdem an ihre Zukunft, denn für das Unternehmen ist der Stick mehr als ein Accessoire. Diese Botschaft vermittelt ein neues, wohl nicht ganz ernst gemeintes Werbevideo. Der Stick wird dargestellt als eine "Erweiterung dessen, was du bist". Handwerker fertigen dazu passend aus edlem Holz und Leder einen Fotografier-Stab im Hipster-Style an: "wie wenn die Sonne den Regen in einen Regenbogen verwandelt".
7) Der Selfie-Schuh
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Geht es nach Miz Mooz, bekommt der Selfie-Stick bald Konkurrenz: Die Modefirma hat sich anlässlich des 1. Aprils einen Selfie-Schuh ausgedacht, in den sich das Smartphone stecken lässt. Die Hände bleiben so frei, die Aufnahme wird per Klick mit dem Zeh ausgelöst.
8) MS-DOS-Mobile
MS-DOS hatte zwar noch nie sonderlich viele Funktion, aber wenn Microsoft extra eine App für sein Windows Phone launcht , dann hätten wir uns etwas mehr erwartet. Der "monochromatische Meilenstein", wie Microsoft sich im Werbevideo ausdrückt, ist wirklich nicht mehr als ein Aprilscherz. Die App zeigt die Zeit und das Datum an, außerdem seine eigene Versionsnummer. Und sie launcht andere Apps. (Update: Nach einem Aufruf haben uns Leser jede Menge Anwendungsmöglichkeiten geschickt. Wir bedanken uns!)
Ach ja: Falls wir Sie mit unseren Beispielen noch nicht lang genug von der Arbeit abgehalten haben, sollten Sie unbedingt noch eine Runde "Pac-Man" spielen - in Google Maps.