Ausgebimmelt: Nordkorea verbietet Handys - DER SPIEGEL
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Ausgebimmelt Nordkorea verbietet Handys

Mobile Telefonie gab es in Nordkorea nur für rund eineinhalb Jahre. Nur knapp 20.000 Nordkoreaner durften den Service unter Auflagen nutzen. Jetzt zog die Regierung die Handys wieder ein.
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Nordkoreas Versuch, in Sachen Kommunikationstechnik der Neuzeit näher zu kommen, wurden von Regierungsseite beendet. Rund eineinhalb Jahre, nachdem Mobiltelefone in der letzten stramm-kommunistischen Bastion in einer sich verändernden Welt eingeführt wurden, bekamen die stolzen, namentlich erfassten Handy-Besitzer Besuch: Auf Anordnung der Regierung wurden die Geräte wieder eingesammelt.

Hinter der Entscheidung soll die Angst des Regimes stehen, dass "zu viele ausländische Einflüsse" in Nordkorea Gehör finden könnten, berichtet der "Sidney Morning Herald". Offiziell begründet die Regierung das Verbot gar nicht: "Es ist wahr, dass Mobiltelefone untersagt wurden", bestätigte ein namentlich nicht genannter Regierungsbeamter auf Anfrage der Nachrichtenagentur Yonhap.

Nordkorea hatte Mobiltelefonie erst im November 2002 eingeführt.