Betrüger im Netz Naiv und gierig
Zu fünf Jahren und drei Monaten Haft wurde in der vergangenen Woche ein 40-jähriger Australier verurteilt, der weltweit Tausende Internet-Nutzer betrogen hat.
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Der Mann kopierte die Methoden der "Nigeria-Connection": Er verschickte Millionen E-Mails, in denen er Hilfe beim Verschieben eines großen Geldbetrags erbat. Als Gegenleistung versprach er eine Provision. Den Adressaten, die auf den ersten Brief antworteten, schickte er weitere und berichtete schließlich von Schwierigkeiten, die sich nur durch Geld lösen ließen. Er bat um Überweisung einer größeren Summe, meist waren es einige tausend Dollar.
Internet-Nutzer in Australien, Großbritannien, Griechenland, Norwegen, Indonesien, Japan und Zypern waren naiv und gierig genug, das Geld zu schicken.
Die Staatsanwaltschaft in New South Wales schätzt den Schaden auf fünf Millionen australische Dollar, umgerechnet knapp drei Millionen Euro.