Bill Gates Microsoft wird Spielekonsole bauen
Tokio - Die Spielekonsole mit dem Projektnamen "X-Box" wird wahrscheinlich auf Windows ME, dem Nachfolger von Windows 98 basieren und neben einem 600 Megahertz Prozessor, eine Grafikkarte von Nvidia besitzen. Aufgrund der Ankündigung stieg die Aktie des Grafikkartenherstellers um 40 Prozent.
Allem Anschein nach wird, nachdem lange AMD als Lieferant für den Prozessor gehandelt wurde, nun doch Intels Pentium III in der Konsole stecken. Die X-Box soll mit 64 Megabyte Speicher, einer acht Gigabyte Festplatte, Internet-Zugang und einem DVD-Player ausgestattet sein.
Trotz der PC-ähnlichen Bauweise soll sie keine Konkurrenz zum Desktop Computer darstellen. "Sie wird dem PC nichts wegnehmen. Sie wird nur das Beste, was man im Wohnzimmer für Videospiele aufstellen kann", sagte Microsoft Gründer Bill Gates. "Es soll nur eine Ergänzung zum Computer werden".
Microsoft will die "X-Box" bis zum Weihnachtsgeschäft 2001 zur Serienreife bringen. Die japanischen Konkurrenten Sony, Nintendo und Sega dominieren zurzeit den Markt für Videospiele. Sony stellte erst vor einer Woche seine Playstation II vor, die in Japan schon nach dem ersten Wochenende annähernd ausverkauft war.