Browser: Internet Explorer verliert absolute Mehrheit - DER SPIEGEL
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Browser Internet Explorer verliert absolute Mehrheit

Im März soll es soweit sein: Laut "Computerworld" sinkt der Anteil der Nutzer, die mit dem Internet Explorer im Web unterwegs sind, dann unter 50 Prozent. Großer Gewinner des Browser-Wettlaufs ist Google Chrome.
Logo des aktuellen Internet Explorer: Marktanteil soll unter 50 Prozent sinken
Logo des aktuellen Internet Explorer: Marktanteil soll unter 50 Prozent sinken

Logo des aktuellen Internet Explorer: Marktanteil soll unter 50 Prozent sinken

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Neues Jahr, neue Statistiken - und eine wird den Verantwortlichen von Microsoft wenig gefallen: Im Browser-Markt könnte der Anteil des Internet Explorers (IE) bald erstmals unter 50 Prozent fallen. Hält die derzeitige Entwicklung an, sind ab März mehr Surfer mit anderen Browsern unterwegs als mit einem aus dem Hause Microsoft. Das zumindest ist die Schlussfolgerung, die die Experten von "Computerworld" aus den jetzt veröffentlichten Zahlen des Marktforschers Net Applications  ziehen.

Der jüngste Wert für den IE lag im Dezember 2011 bei 51,87 Prozent, das sind fast 8 Prozent weniger als zu Jahresbeginn. Gleichzeitig konnte Googles Chrome weitere Anteile erobern, seine Werte stiegen im selben Zeitraum von gut 10 auf 19,11 Prozent. Für Mozillas Firefox scheinen die Zeiten des Wachstum erst einmal vorbei zu sein. Nach einem Hoch im Juni mit 22,91 Prozent Marktanteil sanken die Zahlen leicht, aber kontinuierlich auf 21,83 Prozent. 

Die 20-Prozent-Marke könnte Google Chrome dagegen schon in diesem Monat erreichen. Diese Einschätzung wird in Redmond mit dem Hinweis auf den Erfolg der neuesten Browser-Version IE9 begegnet, der zumindest bei Nutzern von Windows 7 die bisherige Nummer eins IE8 als Top-Browser ablösen wird, wie IE-Marketing-Chef Roger Capriotti erklärte. 

Zumindest in diesem Segment macht sich Microsoft Hoffnung auf ein weiteres Wachstum. Unterm Strich aber müsse sich Microsoft ernsthafte Gedanken über die zukünftige Entwicklung machen, merken Branchenkenner an. Immerhin spiele der IE eine entscheidende Rolle bei Microsofts Versuch, im Wettbewerb der Suchmaschinen mitzuhalten. Hier profitiere Google nicht vom Erfolg seines Chrome-Browsers, sondern zusätzlich auch von Vereinbarungen, die Google zur Standardsuchmaschine im Firefox  machen. Um dagegenhalten zu können und mit Bing erfolgreich zu sein, müsse der IE-Marktanteil möglichst wieder wachsen.

meu