Browser-Update: Google dichtet Explorer-Sicherheitslücke bei Chrome - DER SPIEGEL
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Browser-Update Google dichtet Explorer-Sicherheitslücke bei Chrome

Google veröffentlicht ein Update für seinen Browser Chrome. Der Suchmaschinenkonzern stopft so ein Leck, das nur schädlich ist, wenn auch die Konkurrenzsoftware von Microsoft installiert ist. Das aber ist bei Windows-Betriebssystemen grundsätzlich so.
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Google schließt mit der neuen Chrome-Version - sie trägt offiziell die Versionsnummer 1.0.154.59 - eine Sicherheitslücke, die der Konzern seit Anfang April kannte. Die Schwachstelle ermöglichte es Angreifern, unter Umständen auf Daten von Chrome-Nutzern zuzugreifen. So wäre es möglich gewesen, schädliche Programme auf deren Rechner zu schmuggeln oder deren Cookies auszulesen.

Die neue Version kann von der Google-Chrome-Seite  heruntergeladen werden. Wer bislang schon den Browser verwendet, muss sich nicht selbst das Update besorgen. Chrome sucht automatisch nach Aktualisierungen. Allerdings muss der Browser danach geschlossen und neu geöffnet werden, um die neue Version zu starten.

Obwohl die Sicherheitslücke nur im Zusammenspiel von Internet Explorer und Chrome gefährlich werden konnte, stufte Google sie als ernst ein. Nur Nutzer, die den Microsoft-Browser verwendeten und das Google-Programm parallel installiert, aber nicht geöffnet hatten, konnten unter Umständen Opfer von Angreifern werden.

Bei der behobenen Schwachstelle handelte es sich nach Angaben von Google um eine Lücke, die Universal Cross Site Scripting (UXSS) ermöglichte. Angreifer hätte diese ausnutzen können, um Schadcode im Browser auszuführen, wie Chrome-Programmmanager Mark Larson in einem Blogeintrag  erklärte. Demnach könne beim Surfen mit Microsofts Internet Explorer der Besuch einer manipulierten Web-Seite dazu führen, dass Chrome starte, von Programmierern der Seite vorgegebene Adressen aufrufe und schädliche Skripte herunterlade.

Der nun behobene Schwachpunkt war nicht der erste, der sich im Zusammenspiel der Browser von Google und Microsoft auswirkte. Im Februar hatte es ein ähnliches Sicherheitsproblem gegeben. Auch Internet Explorer und Firefox waren in der Vergangenheit vorübergehend mal eine gefährliche Kombination.

tko