Cebit-Besucher: Klasse statt Masse? - DER SPIEGEL
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Cebit-Besucher Klasse statt Masse?

Weniger Aussteller und ein Besucherrückgang von knapp 18 Prozent, die Flaute in der IT-Branche hat sich auch auf die weltgrößte Technologiemesse Cebit ausgewirkt. Die Aussteller zeigten sich trotzdem einigermaßen zufrieden.
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Hannover - Die Bilanz der Deutschen Messe AG fiel verhalten aus: Durchschlagende Wirkung auf die Lage der IT-Branche habe die Cebit nicht gehabt, formulierte Ernst Raue, der Cebit-Verantwortliche bei der AG, sein Fazit. Erstmals seit sechs Jahren nahm die Zahl der Besucher ab. Und dann gleich deutlich: An den acht Messetagen kamen 700.000 Technikfreunde nach Hannover, immerhin 150.000 oder etwa 18 Prozent weniger als im Vorjahr.

Schon vor Beginn der Messe war Raue zurückhaltend gewesen und hatte sich geweigert, eine Prognose für die Besucherzahl abzugeben. "Das ist das große Fragezeichen", hatte er dazu wenige Tage vor dem Cebit-Start gesagt.

Auch die Zahl der Cebit-Aussteller sank das erste Mal seit 16 Jahren: An der Ausstellung beteiligten sich diesmal 7962 Firmen aus 61 Ländern. Laut dem Branchenverband Bitkom sind die Erwartungen der Unternehmen aber erfüllt worden: "Die Stimmung unter Ausstellern und Besuchern der Messe ist besser als öffentlich wahrgenommen", stellte Willi Berchtold, Vizepräsident des Bitkom, fest. Die Messe habe zu einem "zufriedenen Stimmungsbild geführt".

Bei einer Umfrage durften die anwesenden Firmen die Cebit beurteilen. Ihre Durchschnittsnote: drei plus, versetzt: Die Cebit 2003 startet am 12. März und dauert erneut acht Tage.

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