Computersabotage: "Mixter" muss wieder vor Gericht - DER SPIEGEL
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Computersabotage "Mixter" muss wieder vor Gericht

Eigentlich hatte der Hacker "Mixter" das Gröbste hinter sich. Der 21-jährige Hannoveraner war vor kurzem wegen eines Sabotageangriffs auf US-Internet-Seiten zu 15 Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Die Strafe sei viel zu milde, befand die Staatsanwaltschaft und legte jetzt Berufung ein.
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Hannover - Somit muss "Mixter" wahrscheinlich ein weiteres Mal vor den Kadi. Er war im Februar in acht Fällen schuldig gesprochen worden, 1998 mehrfach in die Computersysteme von Unternehmen eingebrochen und hatte dort Daten ausgespäht zu haben. Über die Berufung verhandelt die Jugendkammer des Landgerichts Hannover am Freitag.

"Mixter" hat nach eigener Aussage auch das Programm "Tribe Flood Network" (TFN) geschrieben, das im Februar für Attacken auf Internet-Händler benutzt worden war. An den Attacken selbst war er aber nicht beteiligt, so dass ihm in diesem Fall vermutlich keine Strafe droht.

Mit TFN können Internet-Angebote mit einer Flut von Daten beschossen werden, bis die Computer zusammenbrechen. Mit dem Programm wurden unter anderem das Internet-Portal Yahoo, der Nachrichtendienst CNN.com, der Online-Aktienhändler E*Trade und der Buchhändler Amazon.com stundenlang lahm gelegt.