Darpa Robotics Challenge: Stürzende Roboter - DER SPIEGEL
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Darpa Robotics Challenge: Hier fallen die Roboter hin

Foto: Chip Somodevilla / AFP

Darpa Robotics Challenge Da macht der Roboter plumps

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Sie stolpern, sie straucheln, sie stürzen. Wer diese Bilder von der Roboterweltmeisterschaft sieht, ahnt: Es dürfte wohl noch etwas dauern, bis Roboter die Weltherrschaft übernehmen.

In knapp über einer Minute zerstört ein Video vom Roboter-Wettbewerb der amerikanischen Militär-Forschungsbehörde Darpa das Bild der bald übermächtigen, agilen Super-Roboter. Statt Eleganz und Überlegenheit demonstrieren die beinahe bedauernswerten Figuren in diesem Video vor allem Hilflosigkeit. Das Blech zittert, die Hydraulik kollabiert, die Sensorik wirft einfach hin. Es ist schauerlich-schön - und teilweise wirklich lustig anzusehen:

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Das Video von IEEE Spectrum zeigt nur ganz bestimmte Ausschnitte aus dem Roboter-Wettbewerb: Die 25 Teilnehmer-Teams mussten mit ihrem Roboter einen Hindernisparcours bewältigen, ein Auto fahren, ein Ventil öffnen, eine Wand durchbrechen und eine Tür öffnen. Im Video sieht man, dass einige Roboter schon an viel grundlegenderen Aufgaben scheiterten: Manche konnten im Stehen nicht einmal das Gleichgewicht halten, einige brachen scheinbar grundlos in sich zusammen.

Doch selbst dann waren die Roboter noch nicht sofort ausgeschieden. Erst im Wettbewerbsfinale wurden die Regeln verschärft, wonach die Teilnehmer-Roboter selbstständig aufstehen können müssen, wenn sie einmal hinfallen sollten. Außerdem mussten sie erst dann ohne Kabelverbindung zu einer Stromquelle oder zu ihrem Konstruktionsteam auskommen - zusätzlich wurde eine eventuelle Funkverbindung von den Veranstaltern zwischenzeitlich gestört. All das soll einen realistischen Einsatz in einem Katastrophenszenario simulieren.

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Darpa Robotics Challenge: Alle Teilnehmer der Robo-Olympiade

Foto: Sun L. Vega/ DARPA

Den Wettbewerb hat schließlich ein humanoider Roboter des südkoreanischen Teams Kaist gewonnen: 1,80 Meter groß, 80 Kilogramm schwer, zwei Arme, zwei Beine, eine Art Kopf - mit der Aufgabe, Menschenleben zu retten. In 44 Minuten und 28 Sekunden haben die Koreaner als schnellstes Team den Hindernisparcours geschafft. Sie bekommen ein Preisgeld in Höhe von zwei Millionen Dollar.

Auf Platz zwei landete nach 50 Minuten und 26 Sekunden Team IHMC Robotics aus Florida, Platz drei erreichte Tartan Rescue von einer Universität aus Pennsylvania. Sie erhalten eine Million beziehungsweise 500.000 Dollar Preisgeld. Das beste Team aus Deutschland erreichte Platz vier. Alle Platzierungen sehen Sie hier .