Ebay: Der 29-Millionen-Dollar-Strafzettel - DER SPIEGEL
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Ebay Der 29-Millionen-Dollar-Strafzettel

Ein US-Richter hat entschieden: Das Online-Auktionshaus verletzte absichtlich ein Patentrecht. Zwar muss Ebay nun eine Millionen-Strafe zahlen, darf die gemopste Software aber weiter nutzen.
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New York - Ein amerikanischer Richter in Norfolk im US-Bundesstaat Virginia hat das Auktionshaus Ebay   zur Zahlung einer Strafe in Höhe von 29,5 Millionen Dollar verurteilt.

Wie das "Wall Street Journal" berichtet, soll Ebay das Geld nach der Entscheidung an Thomas Woolston, Gründer der Mercexchange LLC zahlen.

Dabei geht es um sein Patent der so genannten Sofort-Kaufen-Option. Die ermöglicht es Kunden des Online-Auktionshauses, das normale Versteigerungsverfahren zu umgehen und das jeweilige Produkt zu einem Festpreis zu erwerben.

Ebay, so das Gericht, habe die Patente absichtlich verletzt. Der Richter erlaubte es der Firma allerdings trotzdem, die Technologie weiter zu verwenden. Gleichzeitig reduzierte er die von der Jury empfohlene Schadenersatzsumme von 35 auf 29,5 Millionen Dollar.

Dem Bericht zufolge erklärte der Richter, er werde zusätzliche Entschädigungen in Erwägung ziehen, falls eine der beiden Parteien in Berufung geht. Dies haben sowohl Ebay als auch Woolston bereits angekündigt.