Eigene Paketstationen: Amazon wird Postdienstleister - DER SPIEGEL
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Eigene Paketstationen Amazon wird Postdienstleister

Während staatliche Postanbieter straucheln, setzt Amazon auf mehr Eigenregie bei der Zustellung seiner Versandware. Der Internet-Konzern eröffnet eigene Paketstationen - und macht damit den US-Postdienstleistern auf ihrem Terrain Konkurrenz.
Amazon-Paket: Eigene Packstationen in den USA
Amazon-Paket: Eigene Packstationen in den USA

Amazon-Paket: Eigene Packstationen in den USA

Foto: RICK WILKING/ REUTERS
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Es gibt wohl kaum jemanden, der die unscheinbaren braunen Pakete nicht kennt, in denen das Online-Kaufhaus Amazon bestellte Waren zum Kunden schickt. In den USA jedoch will der Konzern nun neue Wege gehen. Zeitgleich zu schweren Krise der von der Pleite bedrohten US-Post eröffnete Amazon am vergangenen Freitag die erste hauseigene Paketstation . Dort soll man künftig seine Amazon-Päckchen abholen können, wie man das in Deutschland etwa von den DHL-eigenen Packstationen kennt.

In einem in Seattle gelegenen Geschäft, das rund um die Uhr geöffnet hat, installierten die Amazon-Techniker einige Post-Schließfächer. Kunden des Versandhauses haben nun die Möglichkeit, bestellte Waren anstelle zu sich nach Hause auch an diese Schließfächer schicken lassen. Ist das Paket angekommen, erhalten die Adressaten eine E-Mail-Benachrichtigung mit einem Barcode. Der wird aufs Smartphone geladen, der Computer in der Paketstation liest den Code aus und wandelt ihn um in eine PIN-Nummer. Nach Eingabe dieser PIN können die Empfänger das Schließfach öffnen und ihr Paket abholen  .

Damit, so ReadWriteWeb, folge Amazon nur einem Trend, den andere Unternehmen schon seit längerem aufgegriffen hätten . Angesichts der immer schlechter abgewickelten staatlichen Dienstleistungen würden sie vermehrt auf eigene Alternativen setzen.

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