Elternecke: Elea rettet die Tröstereule - DER SPIEGEL
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Elternecke Elea rettet die Tröstereule

Ein wenig arambolisch sollte man schon können, wenn man in die Rolle der 14-jährigen Elea schlüpft, um der verschnupfte Eule Ezechiel aus der Patsche zu helfen. Ein solides PC-Spiel für Kinder ab sieben Jahren.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Lonopanten? Tickotempum? Wie? Keine Ahnung? Was soll denn nur aus den Kindern werden, wenn die Eltern nicht einmal des einfachsten Arambolisch mächtig sind? Denn das ist die Sprache, die in den Geschichten von Elea Eluanda eine große Rolle spielt. Denn die Autorin Elfie Donelly, die bereits "Benjamin Blümchen" und "Bibi Blocksberg" ersann, griff tief in die Autorinnenkiste, um die Geschichte der 14-jährigen Elea Mischnik zu erzählen.

Sie ist Waise, sitzt im Rollstuhl und hat eine arambolische Tröstereule, die sich gleich auf der ersten CD-ROM einen gefährlichen Schnupfen holt. Ezechiel spricht nicht nur fließend arambolisch, sondern kann während der Schnupfenzeit kein Eulenpulver mehr verströmen.

Der Auftrag lautet, das "Einmaleins" der "Tröstereulen" zu finden, und dabei gleich noch zehn Minispiele dazu. Damit frischt Elea die Eulenstaub-Anzeige von Ezechiel immer wieder auf, und mit kleinen Geschenken, die der Spieler in den einzelnen Sequenzen einsammelt, sorgt er dafür, dass die Glücksanzeige der Figuren nicht absinkt.

Zwar ist die Scheibe für Kinder ab sieben Jahren geeignet, da aber die Protagonisten 14 Jahre alt sind, dürfte die Zielgruppe mit 10 Jahren richtig sein.

Fazit: Solide Spielgeschichte mit zehn Minispielen

Elea Eluanda - Das verschwundene Tröstereulenbuch
Kiddinx (www.kiddinx.de )
CD-ROM für Win 98/2000/ME/XP und Mac (ab MacOS 8.6)
ISBN 3-934689-38-8
Preis: ca. 21 Euro

ab etwa sieben Jahren

Thomas Feibel

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