Elternecke Mit einer Heldin ins Abenteuer
In "Ten Hours Left" spielt eine Meisterdiebin die Hauptrolle, die einen sonderbaren Auftrag erhält. Auf einer Insel soll sie möglichst viele Kostbarkeiten in Form von Ringen einsammeln und von dort wegschaffen. Dazu hat sie zehn Stunden Zeit.
Das hört sich natürlich leichter an als es ist und lässt Gary Grant in "Über den Dächern von Nizza" ziemlich alt aussehen. Zahlreiche Fallen und Gefahren sorgen dafür, dass die Heldin immer wieder an Kraft und Motivation verliert. Besonders die technischen Rätsel machen einem dabei ungeheuer zu schaffen. Lichtfelder in einer bestimmten Lauffolge passieren, so dass am Ende alle leuchten, und knifflige Fragen von einem Wächter beantworten, um ein Tor passieren zu können. Die Ringe, die wir in verstreuten Kisten sammeln, dienen dazu, Kraft und Energie zurückzuerlangen und einen Punkt im Raum-Zeit-Gefüge zu markieren, zu dem wir immer, falls wir einen Fehler gemacht oder für etwas zu lange gebraucht haben, zurückkehren können.
Ein ständiges Abwägen zwischen Sicherheit und Reichtum ist angesagt. Denn wer am Ende den Hals nicht voll kriegt, wird die Insel nicht lebend verlassen. Eine originelle Spielidee, bei der sich der Spieler zwischen einem Spiel auf Zeit oder einem klassischen Adventure Game entscheiden kann.
Fazit: Ein anspruchsvolles Adventure mit viel Wissen über die Wunder der Technik.
5 Mäuse (von 6)
Technicus: Ten Hours Left
Heureka Klett / Braingame
CD-Rom für Win 98/ME/2000/XP und Mac (ab MacOS X)
ISBN 3-12-135091-9
Preis: 10 Euro,-
www.braingame.de
Ab etwa zwölf Jahren