EU-Domain In den Mühlen der Verwaltung
Internetadressen mit der geplanten EU-Endung für die Europäische Union wird es frühestens Anfang nächsten Jahres geben. Die geplante EU-Domain sei im vergangenen Jahr "in die Mühlen der europäischen Verwaltung geraten", berichtet der Fachdienst "Domain-Newsletter" in seiner jüngsten Ausgabe. Das Regelwerk für Vergabe und Verwaltung der EU-Domain soll demnach Ende Februar vom Europäischen Parlament verabschiedet werden.
Anschließend gibt es eine Ausschreibung für die Registrierungsstelle. Die EU muss entscheiden, welcher Bewerber - vermutlich werden sich mehrere Konsortien von Internet-Providern melden - den Zuschlag erhält. Dieser kann sich dann an die zentrale Internet-Verwaltungsorganisation Icann wenden und den Adressbereich für ".eu" beantragen.
Die Icann wird dem dann zustimmen - oder auch nicht.
Entsprechend wenig wert sind dann auch erste kursierende Angebote, sich schon jetzt EU-Domains vormerken zu lassen: Immerhin werden solche Offerten bisher nur "kostenlos und für beide Seiten unverbindlich" gemacht - Marktforschung mit etwas anderen Mitteln.