Facebook deaktiviert Find Friends Nearby - DER SPIEGEL
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Netzwelt-Ticker Facebook findet nebenan keine Freunde mehr

Kaum aufgetaucht, schon verschwunden: Facebook hat die Funktion "Find Friends Nearby" wieder abgeschaltet. Außerdem im Überblick: Zwei LulzSec-Hacker bekennen sich teilweise schuldig und eine Website verrät, wer eine neue Nummer hat oder verkatert ist.
Facebook-Logo in einer Collage: Die Firma hat ihren neuen Freundefinder abgeschaltet
Facebook-Logo in einer Collage: Die Firma hat ihren neuen Freundefinder abgeschaltet

Facebook-Logo in einer Collage: Die Firma hat ihren neuen Freundefinder abgeschaltet

Foto: Rainier Ehrhardt / AFP
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Das soziale Netzwerk Facebook zieht eine erst vor zwei Tagen eingeführte Funktion zurück , mit der man andere Facebook-Nutzer in seiner Umgebung ausfindig machen konnte .

Zunächst liegt die Vermutung nahe, dass Facebook - nach der etwas ruppigen Zwangsumstellung der E-Mail-Adressen in den Mitgliederprofilen - einen weiteren Konflikt mit seinen Kunden vermeiden wollte. Tatsächlich aber könnte die Schnellabschaltung auch nur die Folge einer versehentlichen Aktivierung des Dienstes sein: Facebook erklärte Cnet.com, dass das nur "der Probelauf einiger Entwickler" gewesen sei.

Wegen des neuen Dienstes droht Facebook schon die erste Firma mit einer Klage. Der Geschäftsführer des US-Anbieters Friendthem Charles Sankowich schimpft, er habe erstaunt davon gelesen , dass "Facebook dreist unsere Idee geklaut"  hätte.

LulzSec-Prozesse: 2 x Geständnis, 2 x kein Geständnis

Es gibt Neuigkeiten aus den Prozessen um vier mutmaßliche Mitglieder der Hacker-Gruppe LulzSec, die mit zahlreichen spektakulären Dateneinbrüchen und -Veröffentlichungen von sich reden gemacht hat. Laut "The Telegraph" haben nun zwei Mitglieder ihre Schuld beim Einbruch in die Computersysteme mehrerer hochkarätiger Institutionen und bei der Durchführung von Überlastungsangriffen (DDos) eingeräumt, eine Beteiligung bei der Veröffentlichung erbeuteter Daten aber zurückgewiesen . Einem der beiden Hacker drohte ein Auslieferungsverfahren wegen in den USA anhängiger Straftaten - allerdings erklärten die amerikanischen Strafverfolger angeblich vergangene Woche, dass sie nicht länger eine Auslieferung anstrebten.

Zwei weitere angebliche LulzSec-Mitglieder, die in Großbritannien vor Gericht stehen, sollen jede Schuld von sich gewiesen haben. Beim Prozess im April kommenden Jahres wird sich herausstellen, ob das Gericht ihnen ihre Unschuld abnimmt.

Was am Dienstag sonst noch in der Netzwelt wichtig war:

  • Was für eine böse Warnung: "Wir will gefeuert werden?", "Wer ist verkatert?", "Wer nimmt Drogen?", "Wer hat eine neue Telefonnummer?" Unter diesen Rubriken sammelt die Website "We know what you're doing"   entlarvende Statusmeldungen aus sozialen Netzwerken und veröffentlicht sie samt Namen und Profilbildern der Autoren.

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