Facebook löscht gefälschte Likes - DER SPIEGEL
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Netzwelt-Ticker Fake-Likes, Taiwans Cyberkrieg, iPhone 5

Heute im Nachrichten-Überblick: Facebook geht verstärkt gegen gefälschte Likes vor, Taiwan will sich besser gegen Cyber-Angriffe zur Wehr setzen und vom iPhone 5 werden immer mehr angebliche Prototypen gesichtet.
Facebooks Like-Button: Das soziale Netzwerk will falsche "Gefällt-mir"-Angaben verhindern
Facebooks Like-Button: Das soziale Netzwerk will falsche "Gefällt-mir"-Angaben verhindern

Facebooks Like-Button: Das soziale Netzwerk will falsche "Gefällt-mir"-Angaben verhindern

Foto: Paul Sakuma / AP
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Facebook geht verstärkt gegen gefälschte Likes vor: automatisch erstellte oder ergaunerte "Gefällt mir"-Angaben, mit denen Spammer und andere Trickser die Glaubwürdigkeit ihrer Botschaften erhöhen wollen. "Durchschnittlich werden weniger als ein Prozent aller Likes […] gelöscht," schreibt Facebook in seinem Sicherheitsblog . "Die erneut verbesserten automatischen Systeme entfernen jene Likes, die durch Malware, gekaperte Konten und Betrug erstellt oder im Bündel eingekauft wurden." Kurz: Klickfallen wie "Öffne dieses Bild, drücke 'L' und sieh, was passiert" soll es in Zukunft nicht mehr geben.

Dieser Schritt ist notwendig - und riskant. Zum einen hat Facebook gerade nach dem Aktiengang einen Ruf als attraktive Werbefläche zu verlieren (mancher würde sagen: schon verloren ). Wie andere Internet-Anbieter schlägt sich das Unternehmen mit der einfachen Umsetzbarkeit von automatisierten Angriffen und der grundlegenden Verletzbarkeit von sozialen Netzwerken herum. Zum anderen dürfen Sicherheitsfunktionen den Komfort nicht stören: Legitime Likes sollen nicht gelöscht oder blockiert werden, damit die Like-Lust der Facebook-Mitglieder nicht gedämpft wird.

Cyber-Abwehr: Taiwan rüstet auf

Taiwan will sich besser vor chinesischen Hackern schützen , berichtet die taiwanische Zeitung "Liberty Times" . Grundlage des Artikels ist eine Budgetplanung, die dem taiwanischen Parlament vom Nachrichtendienst National Security Bureau (NSB) vorgelegt wurde . Allein das NSB sei im ersten Halbjahr 2012 mehr als eine Million Mal von Hackern angegriffen worden. Wie viele der Angriffe nachweisbar aus China kamen, ist allerdings nicht bekannt.

In einem parallel dem Parlament vorgelegten Bericht unterstreicht das NSB die Gefahr, die von chinesischen Hackern ausgehe: Chinas Cyber-Rüstung werde "von militärischen und Regierungseinheiten gesteuert, die mit Internetviren Taiwans Regierung, Wirtschaft und Militär-Websites" angriffen.

Wie genau nun der bessere Schutz vor solchen Angriffen aussehen soll und ob in dem Bericht auch die Rede von möglicher Aufrüstung eigener Cyber-Angriffsfähigkeiten war, geht aus dem "Liberty Times"-Text nicht hervor.

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