Flüchtlinge: So klingen Flüchtlingsströme - DER SPIEGEL
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Datenprojekt So klingen Flüchtlingsströme

Flüchtlingsströme visualisiert und vertont: Screenshot aus dem neuesten Video des Künstlers Brain Foo
Flüchtlingsströme visualisiert und vertont: Screenshot aus dem neuesten Video des Künstlers Brain Foo

Flüchtlingsströme visualisiert und vertont: Screenshot aus dem neuesten Video des Künstlers Brain Foo

Foto: Brian Foo
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wie hören sich Statistiken an? Der New Yorker Brian Foo hat einen Algorithmus geschrieben, der große Datenmengen vertont. Jetzt hat ihn der Künstler an einer Auswertung zu den weltweiten Flüchtlingsströmen ausprobiert.

Alle Fluchtbewegungen zwischen allen Ländern der Erde, und das von 1975 bis 2012: Das Veranschaulichen solcher Datenmassen ist eine Aufgabe, die Journalisten, Grafiker und Wissenschaftler gleichermaßen herausfordert. Der Künstler Brian Foo hat eine eigene Methode entwickelt, um Zahlen fassbar zu machen: Mit einem Algorithmus übersetzt er die Daten in Musik .

Auf dieser Grundlange entstehen immer wieder eindrucksvolle Videos, die die grafische und musikalische Datenaufbereitung kombinieren.

Für sein jüngstes Projekt verwendete der selbsternannte Daten-DJ eine Statistik der Vereinten Nationen. Je nach Stärke der Flüchtlingsströme und der Distanz, die Flüchtlinge auf ihrer Suche nach Asyl zurücklegen müssen, variieren die Klänge.

In seinen vorherigen Clips hat sich Foo zum Beispiel mit der Luftverschmutzung in Peking  und dem unterschiedlichen Durchschnittseinkommen in den Stadtvierteln New Yorks  beschäftigt.

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