G-8-Gipfel Putin will mehr "rote Mails"
Nago - Die übrigen Staats- und Regierungschefs der USA, Deutschlands, Japans, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens und Kanadas hätten den Vorschlag Putins positiv aufgenommen, berichtete der deutsche Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye am Samstag nach einer ersten Arbeitssitzung der G 8. Ob sich die elektronische Post letztlich durchsetze, "muss man in jedem einzelnen Land abfragen", fügte Heye hinzu.
Das Internet eröffnet nach Ansicht der G-8-Teilnehmer auch eine gute Möglichkeit, Entwicklungsländer stärker an neuen Einkommensquellen zu beteiligen. Die führenden Industriestaaten wollen auch die Verringerung der Entwicklungsländer in die Informationsgesellschaft einbinden und vom milliardenschweren Internetgeschäft profitieren lassen. Sie verabschiedeten dazu die "Okinawa-Charta für eine globale Informationsgesellschaft". Japan verpflichtete sich beispielsweise, etwa 31,65 Milliarden Mark in den kommenden fünf Jahren für die Entwicklungsländer bereitzustellen.