Hackerleben Mitnick setzt auf Handarbeit
Los Angeles - So darf der 36-Jährige seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis Ende Januar keine Computer oder Handys benutzen - alles Geräte, die am Arbeitsplatz mittlerweile selbstverständlich geworden sind.
Wie der verurteilte Hacker auf einer Konferenz an der University of Southern California sagte, hätten ihm seine Bewährungshelfer sogar untersagt, als Kassierer im Supermarkt zu arbeiten. Schließlich stecke in der Registrierkasse auch ein Computer.
"Theoretisch würde ich sogar gegen die Auflagen verstoßen, wenn ich im Fitnessstudio mein Alter und Gewicht in die Geräte einprogrammiere", sagte Mitnick. "Theoretisch."
Doch der Hacker muss nicht nur einen großen Bogen um jeden Computer machen, er darf auch keine Beratungsaktivitäten rund ums Netz entfalten.
Stattdessen kümmert sich Mitnick zur Zeit um seinen Vater, der sich von einer Herzoperation erholt. Daneben schreibt er Artikel zum Thema Computersicherheit für das "Time Magazin" oder den britischen "Guardian" - mit der Hand oder auf der Schreibmaschine.