"Identifizierungskarte": Bahn warnt vor gefälschten E-Mails - DER SPIEGEL
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Phishing-Angriff Bahn warnt vor gefälschten E-Mails

Vorsicht bei angeblichen E-Mails von der Bahn: Nein, Sie brauchen keine "Identifizierungskarte" zu beantragen. Löschen Sie die Nachricht einfach.
Bahn-Informationsschalter: Bei bestimmten E-Mails ist Misstrauen angesagt
Bahn-Informationsschalter: Bei bestimmten E-Mails ist Misstrauen angesagt

Bahn-Informationsschalter: Bei bestimmten E-Mails ist Misstrauen angesagt

Foto: Jens Wolf/ picture alliance / dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Wer in diesen Tagen eine E-Mail in seiner Mailbox findet, die ihn zum Beantragen einer "Identifizierungskarte" für die Deutsche Bahn auffordert, sollte sie löschen. Die Bahn warnt ausdrücklich  vor dieser und ähnlichen E-Mails mit dem Absender info@bahn.de.

Dabei handelt es sich um einen Betrugsversuch, bei dem persönliche Daten und Bezahlinformationen wie Kreditkartendaten von Bahnkunden ausgespäht werden sollen. Die angesprochene Identifizierungskarte gibt es laut Bahn nicht.

Die Betrugs-E-Mail ist sehr professionell im Bahn-Layout gestaltet. Die Ansprache erfolgt namentlich und mit dem richtigen Geschlecht. Um Empfänger zum Anklicken des Links in der Nachrichten zu animieren, wird mit einer kostenlosen Bahncard geworben. Die Adressen der Bahnkunden haben die Absender auf illegalem Weg erhalten, teilt das Unternehmen weiter mit.

Wann Kunden bei vermeintlichen Nachrichten von der Bahn misstrauisch werden sollten, erklärt der Konzern in einem Hinweistext auf seiner Webseite .

juh/dpa