In eigener Sache: Relaunch, Phase II - DER SPIEGEL
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In eigener Sache Relaunch, Phase II

Die Optimierung von SPIEGEL ONLINE geht weiter: Fünf Wochen nach Einführung der neuen Optik geht der Relaunch in seine zweite Phase. Es geht um das Feintuning, um Verbesserungen im Detail - und natürlich darum, Ihre Wünsche umzusetzen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

In den letzten zehn Jahren wurden eine Menge schlaue Bücher zum Thema Webdesign geschrieben. Immer wieder aber zeigt es sich, dass die eigentlichen Designer des Webs nicht in den Grafikstudios sitzen, sondern Zuhause vor den Rechnern. Die Nutzer der Netze sind eine so kritische wie kompetente Jury.

Von der gab es nach der großen optischen Veränderung von SPIEGEL ONLINE ("Relaunch") am 6. September dieses Jahres vor allem Applaus. Sofort fand beispielsweise die massiv ausgebaute Schiene multimedialer Inhalte ihre Fans, das "leichte", optisch hellere Design gefiel, die optimierte Einbindung der Foren.

Es gab auch Kritik. Wie das immer ist, wenn man eine aufwändig produzierte Webseite neu anschiebt, entdeckten die Leser Bugs und Macken, von denen unsere Designer und Tester nicht einmal träumten.

In den Wochen, die dem Relaunch folgten, arbeiteten unsere Techniker daran, diese Fehler nach und nach zu eliminieren und SPIEGEL ONLINE auch für ungewöhnliche Rechner- und Browser-Konfigurationen zu optimieren.

Manches gefiel Ihnen nach dem Relaunch weniger gut als zuvor. In Phase II setzten wir jetzt auch einige Ihrer Verbesserungsvorschläge um:

  • Bemängelt wurde, dass die Schriftgrößen für die Nutzer des Internet Explorer nicht mehr skalierbar waren. Ab heute ist das wieder möglich.
  • Auf wenig Gegenliebe stieß auch, dass unterhalb der Aufmacher die Übersicht über die Nachrichten der Ressorts nun zweispaltig daherkam: Viele empfanden es als mühselig, erst auf der linken Seite die Aufmacher der Ressorts zu lesen und dann in der Seitenmitte die tabellarische Übersicht über die weiteren Meldungen zu bekommen. Jetzt stehen diese wieder unter den Ressortaufmachern - und der schnelle Überblick über die Nachrichtenlage lässt sich wieder durch Scannen von oben nach unten gewinnen.
  • Auf Ressortebene gibt es weitere Verbesserungen: Wie bekannt strukturieren wir den Nachrichtenfluss seit mehreren Jahren, indem wir die Meldungen in den einzelnen Ressorts in Kategorien einteilen. Die wichtigsten davon sind von nun an schon auf der Ebene der SPIEGEL-ONLINE-Startseite anwählbar: Sie können Sie direkt neben den Ressorttiteln anklicken.
  • Auch unser Mobilangebot haben wir weiter optimiert. Neben der handygerecht gestalteten Nachrichten-Überblickseite können Sie nun auch die normale Webversion mit Mobilgeräten ansurfen. Eine Option, die besonders den Bedürfnissen der Besitzer von PDAs und Handys entgegenkommt, die auch gehobene Darstellungsmöglichkeiten bieten.
  • Auch die eigentliche Mobilseite haben wir in den letzten Wochen weiterentwickelt. Die Zahl der auf der Eingangsseite sichtbaren Nachrichten wurde erhöht. Salopp gesagt: Sie können jetzt mehr Scrollen, müssen weniger Klicken. Auch diese Änderung folgt den Wünschen zahlreicher Leser. Diesem Prinzip folgen wir auch auf Artikelebene: Der je nach Länge eines Artikels in mehrere Segmente unterteilte Text ist nun in etwas längere Einheiten unterteilt, um auch hier die Zahl der nötigen Weiterklicker zu minimieren.

Wir sind gespannt darauf, wie Ihnen die neuerlichen Änderungen gefallen, wie dieses "Feintuning" bei Ihnen ankommt. Tipps, Anregungen und konstruktive Kritik sind uns im eigens angelegten Forum immer willkommen - Diskussionen, die wir wie Sie sehen stets mit großem Interesse verfolgen.

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