Instagram geht gegen Drogenhandel vor - DER SPIEGEL
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Facebook-App Instagram geht gegen Drogenhandel vor

Mit Schnappschüssen von Drogen haben Nutzer von Instagram offenbar nach Käufern für ihre Ware gesucht. Nun geht der Fotodienst gegen den illegalen Handel vor.
Instagram-Logo: Drogenfotos sollen nicht mehr einfach gefunden werden
Instagram-Logo: Drogenfotos sollen nicht mehr einfach gefunden werden

Instagram-Logo: Drogenfotos sollen nicht mehr einfach gefunden werden

Foto: Josh Edelson / AFP
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Berlin/London - Instagram geht nach einem Medienbericht gegen Drogenhandel auf seiner Plattform vor. Der Fotodienst blockiert Schlagworte zum Thema Drogen, nachdem die BBC auf mehrere Fälle von versuchtem Drogenhandel gestoßen war . Die Journalisten hätten viele Bilder von Marihuana, Medikamenten und Partydrogen wie MDMA gefunden.

In den Texten unter den Fotos seien Verkaufsangebote gemacht und Verhandlungen angebahnt worden. Die mutmaßlichen Verkäufer nutzten Schlagworte, damit ihre Fotos von anderen Nutzern gefunden werden. Daraufhin blockierte Instagram eine Reihe solcher Suchanfragen, erklärte der zum sozialen Netzwerk Facebook gehörende Dienst der BBC.

Eine Instagram-Sprecherin rief Nutzer auf, unangemessene oder illegale Bilder zu melden. Das geht über eine eingebaute Funktion der App. Die App sei nicht dafür gedacht, Dinge zu verkaufen oder zu kaufen. Instagram filtere solche Inhalte allerdings nicht selbst heraus, sagte die Sprecherin der BBC. Auch Facebook verlässt sich auf Beschwerden von Nutzern.

Über Instagram lassen sich Handy-Schnappschüsse einfach teilen und mit Effekten bearbeiten. Der Dienst hat gut 150 Millionen Nutzer. Facebook hatte das Unternehmen kurz vor seinem Börsengang 2012 übernommen. Gezahlt wurde mit einer Kombination aus Geld und Aktien, damals im Gesamtwert von rund einer Milliarde Dollar.

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Foto: SPIEGEL ONLINE
ore/dpa