"Internet-Babys": Wieder zurück in den USA - DER SPIEGEL
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"Internet-Babys" Wieder zurück in den USA

Die über das Internet doppelt verkauften Zwillinge, die von einem britischen Ehepaar adoptiert worden waren, sind zurück in den USA. Dort wird nun weiter darum gestritten, wo die beiden Mädchen aufwachsen.
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London - Die beiden Babys seien von drei Sozialarbeitern nach Missouri begleitet worden, teilten die Behörden der britischen Gemeinde Flintshire mit. In den USA werden sich die leiblichen Eltern nun weiter um das Sorgerecht streiten.

Die Mutter Tranda Wecker hatte ihre beiden Zwillingstöchter ursprünglich über eine Adoptionsagentur an das kinderlose Ehepaar Richard und Vickie Allen in Kalifornien vermitteln lassen. Als sie jedoch hörte, dass Judith Kilshaw, 47, und ihr Mann Alan, 46, aus Großbritannien bereit waren, einen höheren Preis zu zahlen, nahm sie dem ersten Ehepaar die Kinder unter einem Vorwand wieder weg. Die Kilshaws, die über Reklame im Internet von den Zwillingen erfahren hatten, zahlten 25.000 Mark und nahmen sie mit nach England. Als die Geschichte dort in die Presse kam, griffen die Behörden ein und brachten die Kinder zu einer Pflegefamilie. Ein Gericht entschied, dass die Adoption nicht rechtmäßig gewesen sei. Die britische Regierung will nun das Adoptionsgesetz verschärfen.