Internet-Sicherheit: Deutsche vorsichtiger geworden - DER SPIEGEL
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Deutsche im Netz Fürchten ja, schützen nein

Die Deutschen fürchten sich mehr vor dem Internet als früher, zeigt eine aktuelle Umfrage. Gleichzeitig aber befolgen viele nicht einmal elementare Sicherheitsregeln.
Netzwerkkabel: Deutsche fürchten sich im Netz
Netzwerkkabel: Deutsche fürchten sich im Netz

Netzwerkkabel: Deutsche fürchten sich im Netz

Foto: Thomas Kienzle/ AP
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Die Deutschen sind vorsichtiger im Umgang mit dem Internet geworden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von TNS Infratest für die Initiative "Deutschland sicher im Netz", die am kommenden Dienstag vorgestellt wird, und SPIEGEL ONLINE vorab vorlag.

Demnach fühlen sich fast 60 Prozent beim Öffnen von E-Mail-Anhängen unsicher, rund 40 Prozent wähnen sich bei Online-Bankgeschäften gefährdet. Und das, obwohl die Befragten seltener von eigenen negativen Erfahrungen berichteten als ein Jahr zuvor.

Paradox auch: Trotz zunehmender Sorge schützen sich laut der Umfrage viele Deutsche nur unzureichend vor digitalen Gefahren. So nutze jeder Vierte dasselbe Passwort für verschiedene Internet-Anwendungen - keine gute Idee. "Vier von fünf Cyberangriffen könnten abgewehrt werden, wenn Anwender einfache Grundregeln beachten würden", sagt Michael Littger, Geschäftsführer von "Deutschland sicher im Netz".

Die Initiative wird unter anderem von Branchenverbänden und IT-Unternehmen getragen, Schirmherr ist der Bundesinnenminister. Für die Umfrage wurden mehr als 2000 Internetnutzer in Deutschland interviewt.

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