Kartendienst: Google zeigt verstopfte Straßen - DER SPIEGEL
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Kartendienst Google zeigt verstopfte Straßen

Wo sich der Verkehr staut, zeigt jetzt Google Maps auch für Deutschland an. Autobahnen und wichtige Strecken in großen Städten werden in vier verschiedenen Abstufungen dargestellt: von grün bis rot-schwarz. Woher die Daten kommen, verrät das Unternehmen nur zum Teil.
Stau bei Ulm (Archivbild): Freie Fahrt für Android-Nutzer
Stau bei Ulm (Archivbild): Freie Fahrt für Android-Nutzer

Stau bei Ulm (Archivbild): Freie Fahrt für Android-Nutzer

Foto: Stefan Puchner/ dpa
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Berlin - Nächster Angriff auf die Hersteller von Navigationsgeräten: Google Maps zeigt ab sofort Echtzeit-Verkehrsinformationen für Deutschland und 13 weitere Länder an. Nutzer der Android-Anwendung Google Maps Navigation erhalten zudem Umleitungsempfehlungen, um Staus zu umfahren, teilt das Unternehmen mit. Der Verkehrsfluss wird in Farben dargestellt: Rot-Schwarz signalisiert Stop-and-Go, Rot zähfließenden Verkehr, Gelb steht für hohes Verkehrsaufkommen und Grün für freie Fahrt. Die Verkehrsoption muss in Google Maps oben rechts im Kasten für die verschiedenen Kartenansichten angeklickt werden.

Erfasst werden alle Schnellstraßen und Autobahnen sowie Hauptverkehrsadern großer Städte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in den Niederlanden, in Spanien, Polen, Belgien, Tschechien, Irland, Island, Luxemburg, der Slowakei und Japan. In Großbritannien erhalten Nutzer zudem auch Stauinfos für Nebenstrecken. Bisher waren die Verkehrsinformationen nur für die USA erhältlich.

Auch Informationen zu typischen Verkehrsverhältnissen in einem Bereich zu bestimmten Zeiten oder Wochentagen lassen sich zum Teil abrufen: Wer sich dafür interessiert, kann diese Angaben nach einem Klick auf "Ändern" in der Kartenlegende unten links eingeben und das Verkehrsaufkommen simulieren lassen - in einem Kurztest funktioniert das für Bundesstraßen in Hamburg allerdings nicht.

Von welchem Anbieter Google die Verkehrsdaten übernimmt, wollte das Unternehmen am Donnerstag auf Anfrage nicht mitteilen. Android-Nutzer können, so denn sie dem zugestimmt haben, mit ihren Handys anonym zu der Verkehrsüberwachung beitragen.

ore/dpa