Kundenbefragung: Elektronische Bücher, was'n das ?! - DER SPIEGEL
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Kundenbefragung Elektronische Bücher, was'n das ?!

In den USA haben die E-Books offenbar mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Selbst technikbegeisterte Käufer wissen noch nicht einmal, dass es elektronische Bücher überhaupt gibt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Buchkäuferstudie 2000 wurde von der Verlegerzeitschrift "Publishers Weekly" und der amerikanischen Buchmesse BookExpo America in Auftrag gegeben. Befragt wurden nur Kunden mit Internetzugang, von denen man annahm, dass sie neuen Techniken aufgeschlossen gegenüberstehen.

Von den 1140 Befragten waren nur vier Personen der Ansicht, dass das E-Book die gedruckten Bücher ablösen wird. Vierzig Prozent hatten noch nie von elektronischen Büchern gehört. Von den übrigen erklärten mehr als zwei Drittel, sie beabsichtigten nicht, sich in nächster Zeit eines zu kaufen.

Die Chefredakteurin des Magazins "Publishers Weekly", Nora Rawlinson, fasste die Ergebnisse der Studie wie folgt zusammen: "E-Books sind besser, als wenn man am Computer sitzt, aber sie sind blass im Vergleich zur 500 Jahre alten Technik des gedruckten Buches."

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