Made with Code: Google will Mädchen fürs Programmieren begeistern - DER SPIEGEL
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Nachwuchssuche Google will Mädchen für Informatik begeistern

Nicht mal ein Drittel der Google-Mitarbeiter sind Frauen. Das will der Internetkonzern nun ändern und investiert 50 Millionen Dollar in eine Kampagne, die junge Frauen fürs Programmieren begeistern soll.
Mädchen bei einem Programmier-Workshop: IT-Firmen können weiblichen Nachwuchs gebrauchen
Mädchen bei einem Programmier-Workshop: IT-Firmen können weiblichen Nachwuchs gebrauchen

Mädchen bei einem Programmier-Workshop: IT-Firmen können weiblichen Nachwuchs gebrauchen

Foto: AP/dpa
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Sie entwickeln populäre Computerspiele, programmieren Lichtshows für Broadway-Aufführungen und beleuchten Szenen in Pixar-Filmen: Mit erfolgreichen Vorbildern aus der IT-Branche will Google mehr Frauen zum Programmieren animieren. Am Donnerstag hat der Konzern die Kampagne "Made with Code"  gestartet, die Google sich 50 Millionen Dollar (etwa 37 Millionen Euro) kosten lässt. Universitäten und Jugendorganisationen beteiligen sich an dem Projekt.

Das Ziel der Kampagne: mehr Mädchen für ein IT-Studium zu begeistern. Erst vor wenigen Wochen hatte Google einen Vielfältigkeits-Bericht  veröffentlicht, der gezeigt hat, dass lediglich 30 Prozent der eigenen Mitarbeiter weiblich sind. Bei den technischen Jobs sind es sogar nur 17 Prozent. Damals hatte der Konzern mitgeteilt: "Wir sind noch lange nicht dort, wo wir sein wollen, wenn wir es um Vielfalt geht."

Der Konzern will nun etwas gegen den Frauenmangel in technischen Berufen unternehmen. Schließlich gebe es nicht nur bei Google zu wenige technikaffine Mitarbeiterinnen, generell seien Frauen laut dem Online-Dienstleister viel zu selten in IT-Berufen vertreten.

"Tatsächlich interessieren sich weniger als ein Prozent der Schulabsolventinnen für ein Informatikstudium", schreibt die YouTube-Chefin Susan Wojcicki in einem Blog-Beitrag . Dabei sei Programmieren längst nicht mehr nur nützlich für einen Job in einem Technologiekonzern, sondern können in vielen Berufen helfen. "Ganz egal, was ein Mädchen gern einmal beruflich machen will, Programmieren zu lernen wird ihr helfen dorthin zu kommen", schreibt Wojcicki.

Auf der Website des Projekts  sollen Mädchen mit einfachen Programmierbeispielen an die Technologie herangeführt werden. Mit dem Google-Programmiertool Blockly können die Besucher der Seite in wenigen Sekunden beispielsweise das 3D-Modell eines Armreifs zusammenbauen, eigene Gif-Bilder erstellen oder Musik-Samples basteln. Außerdem richtet sich Google auf der Seite an Lehrer und Eltern, die möglichst früh das Interesse der Mädchen an einem IT-Beruf wecken sollen. Bevor diese sich für ein Studienfach entscheiden.

jbr

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