Microblogging-Anwendungen: Twitternde Pflanzen und Babys - DER SPIEGEL
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Microblogging-Anwendungen Twitternde Pflanzen und Babys

Wer glaubt, mit Twitter können nur 140 Zeichen lange Nachrichten verschickt werden, unterschätzt die Anwendungen. Inzwischen twittern Zimmerpflanzen oder der ungeborene Nachwuchs aus dem Bauch. SPIEGEL ONLINE zeigt die skurrilen und hilfreichen Anwendungen.
Microblogging-Anwendungen: Twitternde Pflanzen und Babys
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Microblogging-Anwendungen: Twitternde Pflanzen und Babys

Foto: DER SPIEGEL
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Immer mehr Menschen nutzen Twitter und dank unterschiedlichster Anwendungen kann man jetzt auch Tweets von Zimmerpflanzen und Embryos bekommen. Ein New Yorker Student hat dafür eine sensorengespickte Bauchbinde für Schwangere entwickelt, die bei Kindsbewegungen im Mutterleib automatisch Nachrichten per Twitter verschickt - natürlich auch an den werdenden Papa. Die geliebte Zimmerpflanze muss man mit einem Feuchtigkeitssensor ausgestattet an den Computer anschließen.

Jeder kann Anwendungen für Twitter entwerfen, dem Ideenreichtum der weltweiten Programmiererwelt sind also keine Grenzen gesetzt. Um diese zum Teil skurrilen, manchmal aber auch nützlichen Anwendungen benutzen zu können, müssen oftmals die eigenen Nutzerdaten angegeben werden. Welchem Anbieter kann man vertrauen? Es ist Vorsicht geboten bei der Nutzung von Twitter-Anwendungen, da sie nicht von dem Mirkoblogging-Anbieter selbst zur Verfügung gestellt werden. Die Fremdprogramme werden durch offene APIs (Schnittstellen) an Twitter angebunden.

Doch die möglichen Probleme mit selbst erstellten Anwendungen lässt den Strom neuer Angebote nicht abbrechen. Auf Twitter Fan Wiki  finden sich zahllose Angebote. Es gibt Bezahldienste, Shoppingangebote oder sogar ein Dating-Feed. Hier eine kleine Auswahl. Mit diesen Anwendungen macht Twitter allerdings keinen Umsatz. Deshalb soll jetzt auch Werbung getwittert werden dürfen. Damit den monatlich rund 45 Millionen Besuchern Reklamebotschaften geschickt werden können, änderte die rasant wachsende Kommunikationsplattform kürzlich ihre Nutzungsbedingungen. 

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