Netz-Nutzung Die Asiaten kommen
Singapur - Im Jahr 2003 seien in der Region einschließlich Japans 183,3 Millionen Internetnutzer zu erwarten, verglichen mit 162,8 Millionen Nutzern in den USA, heißt es in einer Studie von Gartner Dataquest. "Die Region hat weltweit die niedrigsten Internet-Zugangsraten. Auf Grund des Wettbewerbs und in einigen Fällen durch staatliche Vorgaben werden zudem die Preise noch weiter sinken", sagte Andrew Chetham, Analyst bei dem Marktforschungsinstitut.
Gemessen am Umsatz aus der Internetnutzung werden die USA nach Einschätzung des Marktforschungsunternehmens jedoch mindestens noch fünf weitere Jahre vor Asien liegen. Bis zum Jahr 2005 wird das Internet-Marktzugangsvolumen in Asien etwa 17,2 Milliarden Dollar betragen. Die USA blieben dagegen mit 21,2 Milliarden Dollar zunächst weiterhin der größte Internet-Markt. In Westeuropa soll die Zahl der Internetnutzer im Jahr 2003 der Studie zufolge bei 162,2 Millionen liegen.
Im Jahr 2000 verzeichnete in Asien Japan mit 24,4 Millionen die höchste Nutzerzahl im Internet, gefolgt von Südkorea mit 16,7 Millionen, China mit 14,6 Millionen und Taiwan mit 4,6 Millionen. Zudem wird erwartet, dass auf Grund der niedrigen Kosten bei gleichen Umsätzen die chinesischen Internetprovider weltweit zu den größten Anbietern mit den höchsten Gewinnen zählen werden, teilte Chetham weiter mit.