Netz-Ticker Drucker lässt Blumen sprechen
Nur Mut: Internet Explorer 7 frei verfügbar
Obwohl erst für März angekündigt, hat Microsoft bereits jetzt eine öffentliche Vorabversion (public beta) des überarbeiteten Webbrowsers Internet Explorer zum Download freigegeben. Neben Komfortfunktionen, wie dem längst überfälligen Tabbed Browsing (kennt man schon von Opera, Firefox und anderen) soll vor allem die Sicherheit verbessert worden sein. So sollten Angriffe durch Spyware und andere Schädlinge abgefangen werden. Zudem wurden Mechanismen eingebaut, mit denen Passwörter und Cookies flink gelöscht werden können. Grundvoraussetzung für den IE7 ist Windows XP mit dem Service Pack zwei - und eine ordentliche Portion Mut, denn wie bei allen Beta-Versionen kann auch der neue Internet Explorer noch Fehler beinhalten. Tja, "no risk, no fun".
Noch ein iTunes-Handy von Motorola
Aber nicht für uns. Nachdem bereits das schicke RAZR V3i hierzulande nur ohne iTunes-Software in die Läden kommt, wird wohl auch das gar nicht hässliche SLVR L7 mit iTunes den Amerikanern vorbehalten bleiben. Wir bekommen es nur mit einem schlichten MP3-Player. Liebe Leute bei Motorola: Muss das sein? Was haben wir Deutschen getan, dass das einzige iTunes-Handy, das Ihr uns zugesteht, dass klobige ROKR bleibt?
Starforce schlägt zurück
Nachdem Sonys Debakel mit Rootkit-CDs langsam aus den Medien verschwindet, macht nun eine weitere Kopierschutz-Technologie von sich reden. Gemeint ist Starforce, ein System, mit dem Spiele-CDs vor Raubkopierern geschützt werden sollen. Nachdem gestern Cory Doctorow auf seiner Website auf mögliche Probleme mit dieser Software hinwies (unter anderem sollen CD/DVD-Brenner bis zur Unbrauchbarkeit ausgebremst werden), bekam er sogleich eine Drohung des Herstellers um die Ohren gehauen. Der PR-Manager der Firma forderte ihn auf, sofort besagten Artikel von der Website zu entfernen. Andernfalls müsse er mit einer Klage rechnen. Das ist mal gelungene Krisen-PR! Zumindest kommt man so in die Nachrichten. So etwa bei "ars technica" , die kritisch hinterfragen, inwieweit man mit solchen Aktionen das Vertrauen der Anwender gewinnen kann.
Reanimation für scheintote Pixel
Das kann ins Auge gehen. Auf dem "wikihow"-Wiki ist eine Anleitung erschienen, mit deren Hilfe man sogenannte tote Pixel auf LCD-Bildschirmen wiederbeleben können soll. Die erste Einschränkung gibt allerdings der Tippgeber selbst. Es können nämlich nicht wirklich tote, sondern nur "verklemmte" Pixel mit der beschriebenen Methode reanimiert werden. Vorsicht ist allerdings geboten: Ein winziger Fehler genügt, um aus dem toten Pixel einen ganzen Pixelhaufen zu machen. Nichts für Grobmotoriker also.
"Meine Steuererklärung ist größer als Deine"
Weil sein Vermögen so umfangreich ist, dass die normalen Verwaltungsrechner damit überfordert sind, haben die US-Steuerbehörden für Bill Gates einen Extra-Computer eingerichtet, der in der Lage ist mit den großen Geldmengen des Microsoft-Gründers umzugehen. Das zumindest ließ Gates persönlich und ganz unbescheiden auf einer Konferenz in Lissabon verlauten . Danke Bill, für diese wichtige und nützliche Information.
Sag es mit Blumen
Gerade noch rechtzeitig zum Valentinstag weist uns "Gear Live" auf das Killer-Produkt der Saison hin: den Blumen-Drucker. Nein, das rund 1000 Euro teure Gerät druckt nicht Blumen und auch keine Bilder davon. Stattdessen bedruckt der Flower Printer die Blumen selbst. Entzückend.