Netzwelt-Ticker: Blitzeinschlag legt Amazon- und Microsoft-Server lahm - DER SPIEGEL
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Netzwelt-Ticker Blitzeinschlag legt Amazon- und Microsoft-Server lahm

In Irland sind am Wochenende die Cloud-Server von Amazon und Microsoft ausgefallen, auch in den USA gab es Probleme. Außerdem im Überblick: Studie über böse Smartphones und ein Abgang bei Microsoft
Von Carolin Neumann
Blitzeinschlag (Symbolbild): Server mehrere Stunden offline
Blitzeinschlag (Symbolbild): Server mehrere Stunden offline

Blitzeinschlag (Symbolbild): Server mehrere Stunden offline

Foto: Sergey Dolzhenko/ dpa
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Was für ein treffliches Bild: Ein Blitz vom wolkenverhangenen Himmel Dublins hat am Wochenende Cloud-Server der Web-Riesen Amazon und Microsoft zum Stillstand  gebracht. Es gab einen Stromausfall, und die Notstromaggregatoren funktionierten ebenfalls nicht mehr richtig. Amazons EC2-Server in Irland war wegen des Einschlags mehrere Stunden offline. Wie der Statusanzeige  des Unternehmens am Dienstag zu entnehmen ist, laufen alle Dienste inzwischen wieder, bei einigen hat es bis zu zwölf Stunden gedauert. Bei Microsoft ist laut einer Twitter-Meldung  ebenfalls alles wieder in Ordnung. Ob Daten verlorengingen, wurde nicht klar.

Auch in den USA gab es erneut Probleme mit EC2: Am späten Montagabend amerikanischer Zeit seien Server im Osten des Landes ausgefallen, berichtet TechCrunch . Services Foursquare, Instagram, Quora und Turntable.fm waren für knapp eine Dreiviertel Stunde vom Netz getrennt. Der Ausfall, wenn auch deutlich kürzer, erinnert an den Oster-Crash von Amazons Cloud-Computern. Über die Feiertage im April hatte nach offiziellen Angaben ein Computerfehler die Server lahmgelegt, für einige Firmen gingen dabei Daten unwiderruflich verloren.

Smartphones speichern Namen und Passwörter im Klartext

In einer Untersuchung von 100 populären Apps haben Dreiviertel keinen guten Eindruck gemacht: 76 Prozent der Anwendungen, fand die Sicherheitsfirma ViaForensics  heraus, speichern den Benutzernamen in Klartext auf dem Gerät. In zehn Prozent der Fälle wurden auch Passwörter auf diese Weise hinterlegt, darunter das auch in Deutschland genutzte internationale Kontaktnetzwerk LinkedIn. In der Auswertung von ViaForensics bekommen nur 17 Prozent der getesteten Android- und iPhone-Applikationen die positive Wertung "Pass", rund die Hälfte wurde verwarnt, der Rest fiel durch. Besonders schlecht schnitten Social Networking Apps ab, aber auch im Bereich der Finanzapps - etwa Anwendungen für mobiles Online-Banking - wurden erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt.

Windows-Phone-Manager verlässt Microsoft

Nach 21 Jahren verabschiedet sich Charlie Kindel von Microsoft. Zuletzt verantwortete er dort als Manager den Windows-Phone-Bereich. "Es mag sein, dass ich aufhöre, Microsoft-Produkte zu benutzen, aber nicht Windows Phone. Das beste Produkt, das Microsoft je gebaut hat", gab Kindel den Kollegen zum Abschied  mit auf den Weg. Er will jetzt ein eigenes Unternehmen gründen.

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