Netzwelt-Ticker Macbook kocht nach Rechen-Exzessen
MacBook Pro: Das neue Modell wird bei Rechen-Exzessen ziemlich heiß
Foto: AppleWer sich das 17-Zoll-Macbook Pro kauft, will vor allem Leistung und das Neueste, was zu bekommen ist. Und tatsächlich, der Klapprechner aus dem Hause Apple lässt nicht viele Wünsche offen. Der mächtige Core i7-620M-Prozessor von Intel in seinem Innern wird ob seiner Leistungsfähigkeit allenthalben gerühmt. Aber vielleicht leistet der i7 des Guten ein bisschen zu viel. Denn es mehren sich die Berichte, dass die CPU beim Betrieb warm wird , mehr noch, der Rechenchip entwickelt unangenehme Hitze.
Woraufhin sich das Team von "PC Authority" intensiv über den Prozessor beugte und ihn auf seine Heizleistung überprüfte. Dabei wurde das Verhalten sowohl bei Windows- als auch bei Mac-OS-X-Vertrieb getestet. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Bekommt die i7-CPU so richtig viel zu tun (PC Authority benutzte unter anderem die Siedler-Simulation "Dwarf Fortress"), dann heizt sie sich bis zu einer Temperatur von 101°C auf - prinzipiell genug, um Wasser zum Kochen zu bringen.
Und nicht nur die Recheneinheit wird unangenehm warm, auch das Aluminiumgehäuse erhitzt sich kräftig, vor allem die Unterseite, wo der Prozessor sitzt, wird zu heiß, um sie noch berühren zu können. An sich soll die Metallverkleidung helfen, das Innere des Notebooks besser zu kühlen, aber bei solchen Temperaturen versagt dieses Konzept. Die Tester stellten das Macbook schließlich hochkant auf die Seite, um es an der Luft besser abkühlen zu lassen. Auch wenn der i7-Prozessor werkseitig mit großer Hitzebeständigkeit ausgestattet wurde und sogar Temperaturen von bis zu 105°C aushalten soll , ist das für den Regelbetrieb wohl zu viel.
US-Senatoren gegen Facebook
Neuer Ärger für das Social Network Facebook. Dessen Betreiber machen sich derzeit wenig Freunde mit den geänderten Bestimmungen zum Datenschutz. Nun haben vier US-Senatoren einen offenen Brief an Facebook-Gründer Mark Zuckerberg geschrieben, darin kritisieren sie die Offenlegung von Wohnort, Interessen und Freunden eines Nutzers. Außerdem sei auch die Möglichkeit zur Datenspeicherung für Dritte ein Unding.
Die nun überall einzusetzenden "Gefällt mir"-Buttons würden weitere persönliche Informationen für alle Welt offenbar machen. Es werde wohl nicht lange dauern, bis sich die US-Regulierungsbehörde FTC mit der Angelegenheit beschäftigen würde. Bis dahin aber, schreiben die Senatoren, "kann Facebook schnelle und produktive Schritte unternehmen, um die Bedenken der User zu verringern. Ein wesentlicher Schritt in Richtung zu mehr Transparenz wäre das Angebot eines Opt-in-Vefahrens für die Verbreitung von Informationen, anstatt von den Usern zu erwarten, sich durch einen langen und komplizierten Opt-out-Prozess zu hangeln ." (PDF)
Neues vom verlorenen iPhone
Die Geschichte ums verlorene und in einer kalifornischen Kneipe aufgefundene iPhone 4G folgt dem Erzählmuster eines klassischen Whodunnit-Krimi. Nach der Hausdurchsuchung beim Gizmodo-Blogger Jason Chen, der das Gerät der Öffentlichkeit vorgestellt hatte, fand die Polizei auch den Mann, der das Mobiltelefon zuvor zum Preis von 5000 Dollar an Chen verkauft hatte. Allerdings wollte die Polizei weder den Namen der Person nennen, noch konnte sie klarstellen, ob der Verkäufer mit dem Finder des iPhones tatsächlich identisch sei .
Der schnelle Zugriff auf den Mann könnte möglicherweise mit Unterstützung von Apple-Mitarbeitern erfolgt sein. Wie "Wired" berichtet, seien bereits in der letzten Woche Firmenangestellte bei der Silicon-Valley-Adresse eines Mannes im Studentenalter aufgekreuzt, aber dessen Mitbewohner habe sie nicht hereingelassen.
Der iPhone-Finder sei bereits sei mehreren Wochen im Besitz des Geräts gewesen und habe es unter Nachbarn und Freunden als Kuriosität herumgezeigt. Dann habe er vergeblich versucht, den Besitzer des Telefons zu identifizieren und sich mit ihm in Verbindung zu setzen. Schließlich sei er an die Presse gegangen, um herauszufinden, ob das Gerät überhaupt echt sei und wer sein Besitzer.
PayPal künftig mit Lieferungsausfallschutz
Ware ist bestellt und bezahlt, bloß kommt sie nicht. Was bisher ein teurer Spaß werden konnte, zumal bei Lieferungen aus dem Ausland, soll beim Online-Auktionator eBay zukünftig mit einem verbesserten Käuferschutz verhindert werden. Wird bestellte Ware bezahlt, aber vom Verkäufer nicht geliefert, so gibt es das Geld zurück. Das ging schon bisher, aber dafür musste erst eigens ein Antrag auf Käuferschutz gestellt werden. "Wer im Internet mit Paypal bezahlt, ist jetzt abgesichert", so Gregor Bieler, Geschäftsführer bei Paypal Deutschland, gegenüber "Golem".
Vorsicht vor angeblichem iPad-Update
Das IT-Sicherheitsunternehmen BitDefender warnt vor E-Mails, die ein Update für Apples neuen Plattrechner iPad offerieren. Darin wird zum Besuch einer Seite aufgefordert, die dem iTunes Store täuschend ähnlich sieht, aber in Wahrheit ein Schadprogramm auf dem Rechner des Surfers installiert. Der Backdoor.Bifrose.AADY nistet sich auf der Festplatte ein und ermöglicht Dritten den unerlaubten Zugriff auf das infizierte System. "Mit über 600.000 seit seiner Einführung verkauften Geräten ist es klar, dass Malware-Programmierer sehr daran interessiert sind, diese vielversprechende Party platzen zu lassen , so BitDefender.
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