Netzwelt-Ticker US-Heimatschützer wollen Facebook überwachen
US-Heimatschutzministerium: Die Behörde will analysieren, was Menschen im Netz schreiben
Foto: WIN MCNAMEE/ AFPElf Millionen Dollar hat das US-Heimatschutzministerium (DHS) für die Entwicklung einer Überwachungssoftware durch das US-Unternehmen General Dynamics ausgegeben. Das Programm soll Facebook- und Twitter-Meldungen sowie Kommentare auf großen Nachrichten-Websites überwachen und analysieren, berichtet die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Privacy Information Center (Epic).
Dieses Überwachungsprogramm war am Donnerstag Gegenstand einer Anhörung im US-Kongress. Abgeordnete zeigten sich besorgt. Der Republikaner Patrick Meehan und die Demokratin Jackie Speier erklärten bei der öffentlichen Anhörung, dass die Überwachung sogenannter "sozialer Medien" zwar "klare Vorteile [...] bei der Identifizierung von Sicherheitsrisiken" hätte, aber auch eine Gefahr für die Bürgerrechte und das Recht auf freie Meinungsäußerung bedeuten könnten .
Im Januar hatten die beiden derartige Überwachungspläne nicht ganz so ausgewogen kommentiert. Die beiden Leiter eines Unterausschusses für Terrorismusbekämpfung des US-Kongresses verlangten damals in einem Brief mehr Kontrolle sozialer Netzwerke vom Heimatschutzministerium: Durch die Überwachung von Statusmeldungen etwa bei Twitter und Facebook könnten "aktuelle und sich entwickelnde Gefahren" erkannt, und damit der Heimatschutz gestärkt werden , schrieben sie damals.
DHS-Datenschutzkommissarin Mary Ellen Callahan verteidigte bei der Anhörung am Donnerstag ihre Behörde: Bislang nutze man soziale Medien nur zur Öffentlichkeitsarbeit um "den Stand der Dinge" in Krisensituationen besser einschätzen zu können. Informationen könne man derzeit laut Datenschutzrichtlinien außerdem nur über öffentliche Amtsträger und in "lebensbedrohlichen" Situationen abfragen.
SSD bald altes Flash-Eisen
Den superschnellen SSD-Festplatten steht eine ungewisse Zukunft bevor, erklärte Informatikstudentin Laura Grupp von der University of California, San Diego. Zwar würden neue SSD-Modelle derzeit immer mehr Kapazität und Datendichte bereitstellen, "alles andere an ihnen aber wird sich verschlechtern." Heißt: Bald schon gäbe es Kapazitätsgewinn nur noch zusammen mit Geschwindigkeitseinbußen. Das könnte schließlich das Aus für den Einsatz von SSDs für professionellen Einsatz bedeuten. Warum das alles so ist, erklärt Grupp und ihre Kollegen Davis und Swanson in einer interessanten Studie (PDF, 266 KB) zur "düsteren Zukunft von Nand Flash Speicher".
Kanadier hebt seinen Keller aus - mit ferngesteuerten Autos
In den vergangenen sieben Jahren hat ein Joe aus dem kanadischen Saskatchewan den Keller seines Hauses nur mit ferngesteuerten Traktoren und Trucks ausgehoben; 2 Kubikmeter pro Jahr. Das "Carscoop"-Blog zeigt ein Video und hat Joes Geschichte aufgeschrieben.
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- Adobe stellt per Video eine neue Funktion zum automatisierten "Bewegen und Erweitern" von Bildelementen in Photoshop CS6 vor.
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