Offene deutsche Meisterschaft: Hack den Server - DER SPIEGEL
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Offene deutsche Meisterschaft Hack den Server

Man möchte es nicht am eigenen Mail-Programm erfahren: Am Freitag ab 15 Uhr dürfen sich Studenten bei den offenen deutschen Meisterschaften im Web-Server-Hacken in Aachen austoben. 15 Teams aus aller Welt treten an, sich gegenseitig die Arbeit zu "zerschießen".
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

An der RWTH Aachen sowie zur gleichen Zeit an den Universitäten der weiteren Teilnehmer treten Crews mit kuriosen Namen wie "five-finger-discounters", "Muschelschubser" oder "Practice Safe Hex" gegeneinander an. Unter Leitung von Felix Freiling werden die "CIPHER"  ausgetragen, die "Challenges in Informatics: Programming, Hosting and Exploring" - will heißen: die offenen deutschen Meisterschaften in IT-Sicherheit.

Jeweils ein Team bekommt einen Server zugewiesen und muss verhindern, dass die gegnerische Gruppe dessen Mail- und Web-Aktivitäten sabotiert. Gleichzeitig versucht das Team, die Server der anderen und wiederum deren Internet-Geschäfte wie E-Mailen und Surfen zu unterbinden. Für das erfolgreiche Lahmlegen werden Punkte verteilt. Die feindlichen Übergriffe finden zur Sicherheit nicht im Internet statt, sondern in einem eigenen VPN-Netzwerk.

Zur Meisterschaft dürfen jeweils nicht mehr als fünf Hacker pro Gruppe antreten, insgesamt werden 15 internationale Crews unter anderem aus Argentinien, Indien und Nigeria erwartet.