Peinlich: Pranger für Porno-Surfer - DER SPIEGEL
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Peinlich Pranger für Porno-Surfer

Die Beseitigung der digitalen Kluft hatten sich Neu Delhis Stadtväter vorgenommen, als sie Surfterminals in den Slums aufstellten. Stattdessen begann das Pornosurfen - doch dagegen gibt es ein Rezept.
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Die Stadtverwaltung von Neu Delhi will Jugendlichen den Zugang zu Pornoseiten im Internet vermiesen. Dazu ließ sie jetzt an ihren öffentlichen "Internet-Ständen" Videokameras aufstellen. Wenn Jugendliche Pornoseiten anklicken, filmen die Kameras automatisch mit und ihre Gesichter erscheinen auf den Computerbildschirmen der Info-Stände. "Das ist den Schuldigen derart peinlich, dass sie sich nie mehr wieder solche Seiten ansehen", sagte ein Verantwortlicher laut Zeitungsberichten vom Mittwoch.

Die Stadtverwaltung hatte vor gut einem Jahr 30 solcher Info-Stände in den Slums eingerichtet, bei denen man gratis im Internet surfen kann. Ziel des Projekts ist es, die Armen mit Computern und moderner Kommunikation vertraut zu machen. "Es war erstaunlich, wie schnell die Jugendlichen herausfanden, wie sie auf die schmutzigen Seiten im Internet kommen", klagte ein Medienexperte.