Play Station Portable Konsole kommt im September
Wegen des großen Erfolgs des Handheld-Entertainment-Systems in Japan und den USA hatte der Elektronik-Konzern, die für Februar geplante Markteinführung in Europa mehrfach verschieben müssen. Die Japaner fürchteten, die erwartete Nachfrage nicht befriedigen zu können.
In den USA kostet das Gerät derzeit 250 Dollar. In Deutschland werden die Kunden tiefer in die Tasche greifen müssen: Für die einzig erhältliche Version, das Value Pack, sollen sie 249,95 Euro auf den Tisch legen. Den ersten Käufern verspricht Sony zusätzlich zum Zubehör (Schutztasche, 32-MB-Memory-Stick-Duo, Kopfhörer mit Fernbedienung) ein kostenloses Exemplar von Spider-Man 2 in der neuen UMD-Video-Technologie - wenn sie ihr Gerät registrieren lassen.
Die neue Play Station verfügt laut Hersteller über ein 4,3-Zoll-TFT-LCD im 16:9-Breitbildformat, das Full Colour (16,77 Millionen Farben) auf einem hochauflösenden 480x272-Pixel-Screen anzeigt. Ins Gerät integrieret sind zudem Stereo-Lautsprecher sowie eine Vielzahl von Eingabe- und Ausgabeanschlüssen über die Benutzer drahtlos ins Internet gehen und online spielen können. Im Ad-hoc-Modus vermögen bis zu 16 Portable-Systeme drahtlose Wettkämpfe auszutragen.
Durch die Verzögerung der Markteinführung verhalf Sony dem Konkurrenzprodukt Nintendo "Dual Screen" zu einem Vorspung. Die im März eingeführte Konsole verkaufte sich in Europa binnen vier Wochen rund 500.000 Mal.